DGB Duisburg begrüßt Auslegung der A40-Pläne: Wieder ein kleiner Schritt nach vorn

Bauen, investieren, einstellen!
„Endlich ist wieder ein Signal zum Brückenneubau zu sehen. Es darf aber nicht beim Signal bleiben: wir brauchen dringend so zügig wie möglich den Neubau der A40-Brücke ohne unnötige Verzögerungen!“ kommentiert die DGB-Vorsitzende Angelika Wagner die Auslegung der Unterlagen. „Zu lange sind nötige Investitionen aufgeschoben worden. Die bröckelnden Brücken sind eine Schande für unsere Region und eine Gefahr dazu. Nicht nur verkehrssicherheitstechnisch, sondern auch wirtschaftlich. Vor allem die vielen Arbeitnehmer, die Pendler, die tagtäglich zu ihrer Arbeitsstelle und zurück kommen müssen, brauchen den Neubau dringend. Und das nicht nur, weil sie mittelfristig schneller und stressfreier zu ihrem Arbeitsplatz gelangen. Eine funktionsfähige Infrastruktur ist für den Logistikstandort Duisburg überlebenswichtig und damit Voraussetzung für Beschäftigung und Entwicklung in unserer Region. Auch für den Bau an sich müssen Fachkräfte aus der Region eingestellt werden.“

Der DGB weist darauf hin, dass es bis zum und während des Baus wahrscheinlich Belastungen für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner geben werde. Deshalb müssten Politik und Verwaltung bei Großprojekten Bürgerinnen und Bürger jeweils frühzeitig einbinden, Entscheidungen verständlich begründen und über alle Umsetzungsschritte transparent informieren.

„Der Entwurf der Brücke sieht richtig gut aus.“ so Wagner weiter, „Nun muss nur noch sichergestellt werden, dass der benötigte qualitativ hochwertige Stahl aus dem direkt anliegenden Stahlwerk bezogen wird, und nicht aus chinesischen Stahlwerken mit völlig mangelhaften Arbeits- und Umweltbedingungen und durch den weiten Transportweg noch zusätzlich schlechterer Öko-Bilanz.“
DGB Duisburg