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IHK-Camp macht junge Marxloher fit für die Zukunft: Achtklässler in Duisburg nutzen Osterferien für Persönlichkeitstraining

Geld fürs Kino, Fitnesscenter oder eine eigene Wohnung: Was kann ich mir leisten, wenn ich einen Job habe? 15 Jugendliche aus Duisburg-Marxloh setzten sich in den Osterferien mit ihrer Lebensplanung und Erwartungen an den Beruf auseinander. Dafür hatten sie sich beworben auf einen Platz beim Berufsorientierungs- und Sprachcamp des Duisburger Schulmodells der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve.

Das Berufsorientierungscamp ist ein Projekt des Duisburger Schulmodells: Schüler übten dort, worauf es beim Vorstellungsgespräch ankommt. Das zeigten sie am Abschlusstag den Gästen. Foto: Niederrheinische IHK.

Die Warteliste für einen Platz im Camp war in diesem Jahr besonders lang. Die Achtklässler mussten ihre Lehrerinnen und Lehrer der Herbert-Grillo-Gesamtschule in einem Auswahlverfahren von ihrer Motivation überzeugen, denn Lernbereitschaft und Wille werden groß geschrieben. Das betont auch Projektkoordinator Yassine Zerari: „Natürlich ist es nicht einfach, seine wohlverdienten Ferien zu opfern. Die Jugendlichen merken aber schnell, dass sie durch das Camp einen Vorteil gegenüber anderen Jugendlichen haben.“ Für den 13-jährigen Jeremy war das keine schwere Entscheidung: „Das geht schon klar. Wir haben ja auch Spaß gehabt und möchte ein gutes Zuhause, einen guten Job haben.“

Videocoaching für Vorstellungsgespräche
Das Training von wichtigen Soft-Skills wie Teamfähigkeit, stand im Mittelpunkt des Camps. So mussten die jungen Marxloher beispielsweise eine fiktive Wohngemeinschaft gründen und, von einer entsprechenden Ausbildungsvergütung ausgehend, einen Haushaltsplan erstellen. Die Duisburger Wirtschaft unterstützt dieses Projekt. So konnten die Jugendlichen im Restaurant Rosso Picanto und im Hotel Montan lernen, wie Gastronomen ihren Betrieb leiten. Auch ein Videocoaching beim Vorstellungsgespräch mit Personalverantwortlichen von ALDI Süd und ein Besuch in der Stadtbücherei standen auf dem Programm. Während der zwei Wochen konnten sich die Jugendlichen auch ihrer eigenen Stärken bewusst werden und erfahren, wie sie diese weiter ausbauen.

Zum Abschluss des Camps fiel das Fazit der Jugendlichen durchweg positiv aus: „Wir haben an unseren Fähigkeiten gearbeitet. Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sind wichtig. Das werde ich auch beweisen, wenn ich eine Ausbildung habe“, so die 15-jährige Jaime.

IHK-Präsident lobt Motivation der Jugendlichen
Die Ergebnisse ihrer Projektarbeit präsentierten die Jugendlichen am Abschlusstag. Burkhard Landers, IHK-Präsident und Vorsitzender des Beirats „Duisburger Schulmodell“, zeigte sich begeistern von den jungen Menschen: „Dass 15 Jugendliche zwei Wochen konzentriert ein Ziel verfolgten, ist ein tolles Signal für den Standort Marxloh und seine Bewohner. Ihr werdet Euren beruflichen Weg gehen, davon bin ich überzeugt.“

Im Anschluss an das Camp werden die Jugendlichen weiter durch Projektkoordinator Yassine Zerari gefördert und beispielsweise bei der Suche nach Praktika in Klasse 9 sowie der Ausbildungssuche in Klasse 10 unterstützt.

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Das Projekt wird gefördert durch die Niederrheinische IHK, den Beirat des Duisburger Schulmodells und den Verein „Immersatt“.

Im Beirat des Duisburger Schulmodells sind neben der Stadt und der IHK auch folgende Unternehmen vertreten: ArcelorMittal Duisburg GmbH, Cremerius Transport Service GmbH, Duisburger Hafen AG, Gerd Breuer GmbH, Grillo-Werke AG, Haeger & Schmidt Logistics GmbH, Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Indunorm Bewegungstechnik GmbH, Klöckner & Co SE, Köppen GmbH, Krohne Messtechnik, Verwaltungsgesellschaft mbH, Kühne & Nagel (AG & Co.) KG, Sparkasse Duisburg, Union Stahl GmbH, Wittig GmbH, Woma GmbH sowie die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Duisburg.
Niederrheinische IHK

Geschrieben bei auf 10. April 2018. Abgelegt unter Duisburg,Wirtschaft. Sie koennen allen Antworten zu diesem Eintrag folgen mit dem RSS 2.0. Sie koennen eine Antwort oder einen Trackback zu diesem Eintrag hinterlassen

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