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Sonderausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg: Vom Leinpfad zur Leinwand

Vom Realen zum Abstrakten: Wechselspiele
Von Petra Grünendahl

In Ruhrort kennt man sie, die großformatige Foto-Galerie „Auf Nachtschicht“ am Leinpfad. Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 präsentieren die Fotografen Daniela Szczepanski und Frank Hohmann an der historischen Kaimauer ihre Ausstellung „Die Nacht ist bunt am Hafenmund“ im öffentlichen Raum. Zusammen mit der Künstlerin Iris Weissschuh entwickelten sie die Outdoor-Präsentation als eigenständiges Ausstellungsprojekt weiter. Zwischen Wirklichkeit und Fantasie bewegen sich Fotografien, abstrakter Malerei und Skulpturen. Die unterschiedlichen Kunstformen eint das Spiel mit Licht und Farbe, die neben dem Bezug zum Wasser, den Elementen (Wasser, Luft und Feuer) und der Industrie den Werken einen zweiten roten Faden geben.

Die Künstler (v. l.): Iris Weissschuh, Daniela Szczepanski und Frank Hohmann. Foto: Petra Grünendahl.

Mit der Kunst aus dem öffentlichen Raum zogen Daniela Szczepanski, Frank Hohmann und Iris Weissschuh erst „Vom Leinpfad zur Leinwand“ und dann ins Museum der Deutschen Binnenschifffahrt. Museumsleiter Dr. Bernhard Weber, Kuratorin Dr. Cornelia Garwer-Schier und Kulturdezernent Thomas Krützberg stellten die Sonderausstellung zusammen mit den Künstlern im Pressegespräch vor. Das Ganze wurde 2014 als Wanderausstellung konzipiert, die eine Brücke schlägt zwischen Fotografie, Malerei und Plastik, die einander begegnen und in Dialog treten. Die Werke bespielen in ihrer Zusammenstellung diesen Raum als Einheit. Sie harmonieren mit ihren stilistischen Gegensätzen. „Das Museum hat sich nicht nur als Spartenmuseum etabliert, sondern auch für die Ausstellung von Kunst“, bestätigte Kulturdezernent Krützberg, der hier nicht zum ersten Mal eine solche Sonderschau eröffnen darf..

Die Künstler
Frank Hohmann inszeniert extreme Lichtverhältnisse zwischen Wirklichkeit und Surrealität in seiner Nacht- und Available-Light-Fotografie. Er zeigt die einzigartigen Facetten von Industrie- und Architekturlandschaften. Daniela Szczepanski hat sich als Fotografin und Autorin auf Natur-, Architektur- und Indutstriefotografie spezialisiert, wobei auch sie mit Lichtverhältnissen spielt. Als studierte Geologin faszinieren sie sie Elemente Wasser, Luft und Feuer, die sie in Fotografien festhält. Iris Weissschuh arbeitet als freischaffende Künstlerin. In abstrakter Malerei und in Skulpturen reflektiert sie Vergänglichkeit ebenso wie Gesellschaftskritik.

Vom Leinpfad ins Museum
Eröffnet wird die Sonderausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt am Sonntag, 22. April, um 11 Uhr in Anwesenheit der Künstler. Statt einer Rede wird es nach der Begrüßung ein Künstlergespräch geben. Die Schau läuft bis zum 21. Oktober. Das Museum ist dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. An Feiertagen gelten Sonderregelungen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro (Kinder 2,00 Euro) und beinhaltet den Zugang zur Dauer- und Sonderausstellung. Besitzer der Ruhr-Topcard sind einmal im Jahr mit freiem Eintritt dabei. Das Binnenschifffahrtsmuseum befindet sich im denkmalgeschützten Bau des ehemaligen Ruhrorter Stadtbades an der Apostelstraße 84. Am Leinpfad – auf dem Weg zu den Museumsschiffen – kann man die aktuellen großformatigen Fotoarbeiten betrachten. Mehr auf www.binnenschifffahrtsmuseum.de.

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© 2018 Petra Grünendahl (Text und Fotos)

Geschrieben bei auf 20. April 2018. Abgelegt unter Duisburg,Kultur. Sie koennen allen Antworten zu diesem Eintrag folgen mit dem RSS 2.0. Kommentare und Pings sind derzeit geschlossen.