Lehmbruck Museum: Auszeichnung als „Big Beautiful Building“

„Die Kunst ist der Wein – die Architektur das Glas“ – mit dieser treffenden Formel titulierte Prof. Dr. Thorsten Scheer seinen Festvortrag anlässlich der Auszeichnung des Lehmbruck Museums als „Big Beautiful Building“.

Anischt vom Kantpark aus. Foto: Lehmbruck Museum.
Das Lehmbruck Museum gehört zu den schönsten und prominentesten Museumsbauten im Ruhrgebiet. Benannt ist es nach dem aus Duisburg stammenden Bildhauer Wilhelm Lehmbruck und es eröffnete im Jahr 1964. Lehmbrucks Sohn Manfred entwarf den Gebäudekomplex, der im Auftrag der Stadt als Museum für moderne Kunst realisiert wurde: Die große Glashalle zeigt wie in einer Vitrine die herausragende Sammlung der Skulptur und Malerei. Im plastisch durchgliederten Stahlbetonbau des Lehmbruck-Flügels befindet sich die umfassendste Sammlung der Werke Wilhelm Lehmbrucks weltweit. 1987 wurde das Museum um einen Erweiterungsbau für Wechselausstellungen und die Sammlung von den 1960er Jahren bis heute ergänzt.

Als die Zukunft gebaut wurde. Architektur der 1950er bis 1970er Jahre im Ruhrgebiet
Die 1950er bis 1970er Jahre waren im Ruhrgebiet, aber auch in vielen anderen Städten und Regionen Europas eine Zeit des Aufschwungs, geprägt durch Innovationsgeist und Experimentierfreude. Überall entstanden moderne Schulen, Universitäten und Rathäuser, Kirchen, Kaufhäuser und Wohnsiedlungen. Es waren Bauwerke für eine bessere Zukunft, nun sind sie das Erbe der Vergangenheit. Big Beautiful Buildings (BBB) lädt dazu ein, diese Bauwerke wiederzuentdecken.
Lehmbruck Museum

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