Leuchtende Fahrräder ermahnen zur Aufmerksamkeit in Duisburg

Duisburg. Aber sicher

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Leuchtende Fahrräder ermahnen zur Aufmerksamkeit in Duisburg
Leuchtende Fahrräder ermahnen zur Aufmerksamkeit in Duisburg

Mit dem Aufstellen von sogenannten Geisterfahrrädern, die leuchtend weiß lackiert sind und Stellen markieren, an denen ein Fahrradfahrer tödlich verunglückte sowie diesen leuchtendorangenen „Warnfahrrädern“, weist das Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ auf Stellen im Stadtgebiet hin, an denen ein erhöhtes Risiko besteht. „Die Arbeit des Verkehrssicherheitsnetzwerkes ‚Duisburg. Aber sicher!‘ hat in den letzten Jahren mit vielen guten Ideen und Kampagnen einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Duisburg geleistet,“ betont Oberbürgermeister Sören Link.„Verkehrsteilnehmer bewegen sich häufig zu unbedacht im Straßenverkehr. Es ist wichtig, alle Teilnehmer, sowohl die „starken Autofahrer“ als auch die „schwächeren Fahrradfahrer“ an brisanten Stellen im Stadtgebiet auf die vorhandenen Gefahren hinzuweisen. Daher wird diese Aktion von mir sehr begrüßt“, ergänzte Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels.

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Am 1. Juni wurde ein erstes „Geisterfahrrad“ am OB-Lehr-Brückenzug durch Oberbürgermeister Sören Link und Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels aufgestellt. Besondere Aufmerksamkeit ist an Kreuzungspunkten zwischen Radwegen und Straßen erforderlich. Auch Rechtsabbiegeunfälle zwischen LKW und Fahrradfahrern, häufig durch den sogenannten „Toten Winkel“ bedingt, sind eine markante Unfallursache. Rechts neben einem LKW befindliche Fahrräder oder Fußgänger können ab einem bestimmten Abbiegewinkel vom Fahrersitz eines LKW nicht mehr gesehen werden. Es ist lebenswichtig, dass Fußgänger und Fahrradfahrer sich dieser Gefahr bewusst sind und durch ihr defensives Verhalten schwere, gar tödliche Unfalle vermeiden können.

Das erste Warnfahrrad wurde Mitte Juni im Landschaftspark an der Querung Grüner Pfad, Emscher Straße aufgestellt. Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ hat jetzt drei weitere leuchtend orangerote „Warnfahrräder“ aufgestellt, um alle Verkehrsteilnehmer zur Aufmerksamkeit aufzufordern. Eine Tafel an dem Fahrrad weist mit dem Text: „4 Tote und 165 Schwerverletzte in nur 30 Monaten sind zuviel!“ auf die Gefahren im Straßenverkehr hin. Die Anzahl der getöteten und schwerverletzten Radfahrer bezieht sich auf das Duisburger Stadtgebiet. Besonders die schwachen Verkehrsteilnehmer, zu denen auch die Fahrradfahrer gehören, sind in erheblichem Maße betroffen. Autofahrern signalisiert dieses „Warnfahrrad“, umsichtig auf den Fahrradverkehr zu achten, an Fahrradfahrer appelliert es, durch defensives Verhalten im Straßenverkehr Gefahren zu meiden.

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Ein Warnfahrrad steht auf der Kruppstraße im Sportpark und markiert die Gefahrstellen durch die vielen Einmündungen, die den gegenläufigen Radweg auf der Südseite der Kruppstraße queren. Auch auf der Lotharstraße markiert es die Einmündung Walramsweg, dort, wo ein gegenläufiger Fahrradweg durch viele Einmündungen gequert wird. Das dritte jetzt neu aufgestellte Warnfahrrad ist in Walsum auf der Römerstraße installiert, wo die Auffahrt zur Fahrradtrasse HOAG – Bahn abzweigt.

Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“, in dem Polizei Duisburg, DVG, ADFC, ACE, Straßenverkehrsbehörde, Bürgerstiftung Duisburg und Verkehrswacht zusammenarbeiten, wird weitere Warn- und Geisterfahrräder zur Verbesserung der Aufmerksamkeit aufstellen.

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