Integration bildungsferner EU-Zuwanderer in Duisburg

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Projekt zur Integration bildungsferner EU-Zuwanderer Peggy_Marco / Pixabay
Projekt zur Integration bildungsferner EU-Zuwanderer Peggy_Marco / Pixabay

Insgesamt 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit erhalten, kostenlos in vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Integrationskursen Deutsch zu lernen. Neben den Sprachkursen kümmern sich Sozialpädagogen um diese Teilnehmer und gewährleisten so eine bessere Integration in die Gesellschaft. Da die Zielgruppe dieses Projektes keine Transferleistungen vom Jobcenter bezieht, bliebe ihr sonst der kostenlose Zugang zu Integrationskursen versperrt. Das Projekt ermöglicht ihnen, Deutschkenntnisse zu erwerben und hat so ihre Chance auf den Zugang zum Arbeitsmarkt erhöht. Die sozialpädagogischen Kräfte begleiten die Projektteilnehmer bei Bedarf zu weiterführenden Beratungs- und Hilfsangeboten.

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Die Stadt Duisburg beteiligt sich als eine von vier Modellkommunen an dem Bundesprojekt „Sozialpädagogische Begleitung der Integrationskursteilnahme bildungsferner EU-Zuwanderer in prekären Lebenslagen“. Dieses Projekt zielt ausschließlich auf EU-Zuwanderer aus Süd-und Südosteuropa mit geringer bis gar keiner formaler Bildung. Das sind in Duisburg zum einen die zahlenmäßig größten Gruppen der Neuzuwanderer aus Bulgarien und Rumänien, aber auch EU-Binnenmigranten aus Estland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und den von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffenen Ländern Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Das auf zwei Jahre befristete Förderprojekt wird durch das Bundesinnenministerium sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert. Durchgeführt wird das Projekt von den vier Duisburger Sprachkursträgern Volkshochschule, AWO Familienbildung, SfS Schulungsgesellschaft und Evangelisches Bildungswerk im Kirchenkreis Duisburg.

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