Innenminister Ralf Jäger (SPD): Straftaten in NRW nehmen nachweislich ab

Einsatz für die Sicherheit der Menschen noch transparenter machen

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Lesedauer: 2 Minuten

NRW Innenminister Ralf Jäger (SPD) im Gespräch mit Duisburger Polizisten | © Jürgen Rohn
NRW Innenminister Ralf Jäger (SPD) im Gespräch mit Duisburger Polizisten | © Jürgen Rohn

Er hat viel dafür getan, dass es in NRW sicherer wird. Die Rede ist von NRW Innenminister Ralf Jäger, Dienstherr der Polizei in Nordrhein Westfalen. Ein unermüdlicher Streiter, wenn es um die personelle Aufstockung seiner Beamten geht, um deren Versorgung mit bestem technischen Equipment. Jäger kennt den oft aufreibenden Dienst von Polizisten nicht nur von seinem  Schreibtisch. Der Innenminister hält Kontakt vor Ort, wo immer er es nur kann. NO GO Areas darf es nach seiner Sicht nicht geben, rechtsfreie Räume mit mangelnder polizeilicher Präsenz. Und da macht der Innenminister sich auch gern mal unbeliebt bei denen, die lediglich mit Kuschelkurs und Sozialarbeitern die Kriminalität eindämmen möchten. Seit er eine Hundertschaft in Duisburg Marxloh einlaufen ließ, scheint bei gewissen Kreisen wieder Respekt vor der Staatsgewalt aufzukommen. „Jede einzelne der erfassten Straftaten ist eine zu viel. Dennoch ist eine erfreuliche Tendenz zu sehen: Straftaten in NRW nehmen ab. NRW ist und bleibt sicher“, so Jäger. Um Kritikern den Boden zu entziehen, solche Aussagen seien geschönt, haben die Bürger ab sofort die Möglichkeit, durch die Veröffentlichung der monatlichen Fallzahlen die Kriminalitätsentwicklung jeweils in ihrer Stadt aktuell zu überprüfen.   

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Mit dem neuen Service-Angebot „Sicherheit im Fokus“ macht die NRW-Polizei ihren Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger noch transparenter. In den online abrufbaren Tabellen werden besonders wichtige Delikte der Allgemeinkriminalität dargestellt. Die Zahlen spiegeln all jene Fälle wider, in denen die NRW-Polizei ermittelt und die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft abgegeben hat. Im Juli lagen 436 dieser Verfahren Raubüberfälle auf Straßen, Wegen oder Plätzen zugrunde. Das sind 100 weniger als im selben Monat des Vorjahres. Die Aufklärungsquote lag dagegen fast unverändert bei knapp 35 Prozent. „Der Nachhauseweg darf niemals zur Mutprobe werden. Wir gehen deshalb mit aller Entschiedenheit gegen die Täter vor„, betonte der Minister.

Die NRW-Polizei veröffentlicht ab sofort jeden Monat aktuelle Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung. „So können die Menschen sich mit ein paar Klicks selbst einen Überblick über die Fallzahlen in besonders wichtigen Kriminalitätsfeldern verschaffen“, sagte Innenminister Ralf Jäger. Beim Wohnungseinbruch etwa wurden im Juli landesweit 3.068 Fälle bekannt. Bei 1.553 dieser Fälle handelte es sich um Einbruchsversuche. Die Aufklärungsquote lag bei rund 23 Prozent. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es im Juli noch 3.765 Fälle. Die Aufklärungsquote lag damals mit rund 18 Prozent knapp fünf Prozent unter der jetzigen. „Das Thema Wohnungseinbruch bewegt die Menschen. Wir müssen deshalb sehr sensibel, aber auch sehr offen damit umgehen“, so Jäger.

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Die umfangreiche und wissenschaftliche Polizeiliche Kriminalstatistik wird weiterhin jährlich erscheinen. Sie wird durch die Veröffentlichung der monatlichen Fallzahlen lediglich ergänzt. Weitere Informationen unter www.polizei.nrw.de/artikel__14317.html

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Ein Kommentar "Innenminister Ralf Jäger (SPD): Straftaten in NRW nehmen nachweislich ab"

  1. siggi27   16. Oktober 2016 at 19:17

    herr jäger radelt durch die no -go -gegenden,- mit polizeischutz! er sollte mal das büchlein einer polizistin lesen. deutschland im blaulicht

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