Bahn informiert über Lärmsanierung in Duisburg

Informationsabend für Bürgerinnen und Bürger am 20. Oktober / mehr als vier Kilometer Schallschutzwände sind geplant

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Darstellung Lageplan SSW Duisburg
Darstellung Lageplan SSW Duisburg

Die Deutsche Bahn informiert Bürgerinnen und Bürger über weitere geplante Schallschutzmaßnahmen in Duisburg. Geplant ist der Bau von weiteren Schallschutzwänden in Duisburg Beeck und Beeckerwerth auf einer Gesamtlänge von mehr als 4.000 Metern. Das Investitionsvolumen beträgt 6,7 Mio. Euro. Finanziert werden die Baumaßnahmen durch das freiwillige Lärmsanierungsprogramm an bestehenden Schienenwegen des Bundes. Neben diesen aktiven Schallschutzmaßnahmen bietet das Programm finanzielle Zuschüsse für passive Schallschutzmaßnahmen, beispielsweise für den Einbau von Schallschutzfenstern.

Über die geplanten Maßnahmen informiert die Deutsche Bahn interessierte Anwohnerinnen und Anwohner am Donnerstag, 20. Oktober 2016 um 18 Uhr im Bezirksamt Meiderich/Beeck (großer Sitzungssaal), Von-der-Mark-Str. 36 in 47137 Duisburg. Die Ingenieure der DB stellen die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens und die Entwurfsplanung vor. Auf dieser Basis wird die DB Baurecht für den Bau der Schallschutzwände beim Eisenbahn-Bundesamt beantragen. Auch das weitere Verfahren erläutern die Experten der Bahn und stehen den Anwohnerinnen und Anwohnern für Fragen zur Verfügung.

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Schallschutz ist an der Bahnstrecke 2331 geplant:
Duisburg Beeck:
– Bereich Friedrich-Ebert-Straße 207 bis zur Schule Am Rönsberghof 13 (nördl. der Gleise)
– Parallel zur Möllershofstraße inkl. Überführung Neanderstraße (südl. der Gleise) Duisburg Beeckerwerth:
– Bereich Meerbergstraße bis zur Stepelsche Straße (nördl. der Gleise)
– Bereich Deichstraße bis zur Meerbergstraße (südl. der Gleise)

In Planung sind bisher schon umfangreiche Maßnahmen in Duisburg Ober-Meiderich, die den Bürgern bereits im Jahr 2015 vorgestellt wurden.

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Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Auf dem 34.000 Kilometer langen Streckennetz der Bahn gelten 3.700 Kilometer als besonders durch Schienenlärm belastet. Deshalb hat der Bund 1999 ein freiwilliges Investitionsprogramm eingerichtet, für das derzeit jährlich etwa 150 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Die Lärmsituation für Anwohnerinnen und Anwohner wird u.a. durch die bauliche Lärmsanierung an den Strecken verbessert. Seit 1999 wurden 1.500 Kilometer besonders lärmbelasteter Strecken saniert. Dafür wurden etwa 610 Kilometer Schallschutzwände errichtet und in 55.300 Wohnungen Schallschutzfenster eingebaut. Bis Ende 2020 sollen 2000 Kilometer Streckennetz saniert sein, bis 2035 der Gesamtumfang.

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