Duisburg: Kind sollte auf ebay nur zum Scherz verkauft werden?

Schlechter Scherz oder Ausrede vor der Polizei?

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Lesedauer: 1 Minute

Kind sollte auf ebay nur zum Scherz verkauft werden christianabella / Pixabay
Kind sollte auf ebay nur zum Scherz verkauft werden christianabella / Pixabay

Diese Meldung brachte die Gemüter nicht nur in Duisburg, sondern bundesweit in den letzten Tagen in Wallungen. Auf der Verkaufsplattform ebay entdeckten entsetzte Leser eine Anzeige, womit ein Kleinkind für 5000 Euro verkauft werden sollte. Die Polizei ermittelte darauf intensiv. Am Freitag nachmittag erschien dort der 28 Jahre alte Vater seiner im Internet zum Verkauf angebotenen Tochter. Möglicherweise aufgeschreckt durch das mediale Echo und dem polizeilichen Ermittlungsergebnis, dass über einen Router im Haus der Familie die Annonce  geschaltet wurde, gestand er, die Anzeige selbst aufgegeben zu haben. Es soll sich angeblich lediglich um einen Scherz gehandelt haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Wenig überzeugend, da die Eltern die Anzeige über ebay anfänglich komplett abgestritten hatten.

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Ob es sich bei dem Vorgang tatsächlich nur um eine absolute Geschmacklosigkeit handelt oder um eine reine Schutzbehauptung, werden die weiteren Ermittlungen ergeben. Den Ermittlern wurde hierzu ein Handy ausgehändigt, mit dem die Annonce geschaltet worden sein soll. Wie auch immer sollten Jugendamt und Familiengericht zum Wohle des Kindes neben der Polizei den Fall überprüfen. Die Tochter ist mittlerweile in der Obhut des Jugendamtes.

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