Evonik-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen erobert die Nanowelt

Deutschland muss junge Talente finden und fördern. Das Evonik-Schülerlabor ist dafür ein guter Ort.

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Evonik-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen erobert die Nanowelt PublicDomainPictures / Pixabay
Evonik-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen erobert die Nanowelt PublicDomainPictures / Pixabay

Eintauchen in die Mikro- und Nanowelt: Ungewöhnliche Experimente im Schülerlabor machen nicht nur Spaß, sie helfen dem Nachwuchs auch herauszufinden, welche Themen sie begeistern. Mit ganz viel Alltagsbezug wird unter anderem aus Früchtetee eine Farbstoffsolarzelle gebaut, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandelt. Kugelrund schillert der Wassertropfen auf einem Blatt, auf einem anderen wirkt er eher flach. Warum ist das so? Der Lotuseffekt verblüfft. Solche Phänomene erleben Jugendliche im Evonik-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die beliebte Einrichtung möchte noch mehr Talente wecken und kooperiert daher ab Herbst mit dem Duisburger Kompetenzzentrum für Begabungs- und Begabtenförderung. Es unterstützt Schüler mit besonderen Fähigkeiten.

Erste Schülergruppen werden im November am Campus erwartet. „Deutschland muss junge Talente finden und fördern. Das Evonik-Schülerlabor ist dafür ein guter Ort. Es vermittelt Wissen, bringt Spaß und macht neugierig auf Naturwissenschaften und Technik. Ich freue mich, dass das Labor seine Aktivitäten weiter verstärkt. Es ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft“, sagt Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries.

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Mitunter herrschen andere physikalische Gesetze als im Alltag – z.B. ist Gold in der Nanodimension rot. Im Labor erkunden die Schüler diese winzigen Welten. Und wann hat man schon mal die Chance, Spitzentechnologie anzufassen? Mit einem hochauflösenden Lichtmikroskop, einem Rasterelektronenmikroskop sowie einem Rasterkraftmikroskop wird Verborgenes sichtbar. Die Jungen und Mädchen untersuchen damit beispielsweise verschiedene Blätter, um dem Geheimnis des Lotuseffekts auf die Spur zu kommen. Doch nicht nur das: Sie lernen auch, wie sich elektrische Signale in mikroelektronischen Schaltungen ausbreiten und welche chemischen Reaktionen in einer Farbstoffsolarzelle ablaufen.

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