Duisburg: Delegation des Air Cargo Clubs besuchte duisport

Anzeige

Lesedauer: 2 Minuten

duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake (4.v.l.) empfing den Präsidenten des Air Cargo Clubs  Deutschland Winfried Hartmann (2.v.l.), der mit einer Delegation den Duisburger Hafen besuchte. Copyright: duisport
duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake (4.v.l.) empfing den Präsidenten des Air Cargo Clubs Deutschland Winfried Hartmann (2.v.l.), der mit einer Delegation den Duisburger Hafen besuchte. Copyright: duisport

„In einer globalisierten Welt brauchen wir bei der Logistik neben der Verknüpfung des Transports per Schiff, Bahn oder LKW auch dringend die sinnvolle Einbindung der Luftfracht.“ Dies sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (duisport), am Rande des Besuchs von Mitgliedern des Aircargo Clubs Deutschland (ACD) mit Sitz in Frankfurt. Bei den Besuchern des Duisburger Hafens handelte es sich um Führungskräfte aus der Luftfrachtbranche.

Anzeige

Erst durch die intelligente Vernetzung aller Verkehrsträger sei Logistik in der Lage, sich auch zukünftig den wachsenden Herausforderungen der Internationalisierung zu stellen. So werde in China und zunehmend auch im transeurasischen Bereich derzeit „die Welt neu vermessen“, so Staake. Daher sei es wichtig, dass die in der Logistik engagierten Unternehmen und Verbände ihre Kräfte stärker bündelten. Von der Autoindustrie könne man durchaus lernen, wie diese ihre Interessen konzertiert und erfolgreich wahrnehme.

ACD-Präsident Winfried Hartmann, Vertriebsleiter bei Fraport, unterstützte die Forderung, dass die Logistikbranche bei der Artikulation ihrer Interessen stärker an einem Strang ziehen müsse. Für seine Branche beklagte er: „Es ist schlimm, dass die Luftfracht mit immer neuen Regeln und Beschränkungen überzogen wird.“ Luftfracht aus Deutschland werde daher zunehmend über ausländische Flughäfen abgewickelt wie beispielsweise Luxemburg und Amsterdam.

Anzeige

Staake forderte, dass die Logistik und ihre Wertschöpfung als Basis für eine prosperierende Industrie gesellschaftlich stärker in einem Gesamtkontext gesehen und flankiert werden müsse. „Weitere Einschränkungen und Auflagen gefährden unser Wachstum und unseren Wohlstand.“

Facebook Diskussionen

FB Kommentar

Leave a Reply

Your email address will not be published.

*