Duisburg, Aber sicher appelliert an Umsicht im Straßenverkehr

An der Krefelder Straße wurde jetzt das fünfte Warnfahrrad im Stadtgebiet aufgestellt. Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“, in dem Polizei Duisburg, DVG, ADFC, ACE, WBD, Straßenverkehrsbehörde, Bürgerstiftung Duisburg und Verkehrswacht zusammenarbeiten, wird mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer verbessern.

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Lesedauer: 2 Minuten

Warnfahrrad an der Krefelder Straße
Warnfahrrad an der Krefelder Straße

Am 1. Juni wurde ein erstes „Geisterfahrrad“ am OB-Lehr-Brückenzug durch Oberbürgermeister Sören Link und Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels aufgestellt. „Die Arbeit des Verkehrssicherheitsnetzwerkes ‚Duisburg. Aber sicher!‘ hat in den letzten Jahren mit vielen guten Ideen und Kampagnen einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Duisburg geleistet,“ betonte Oberbürgermeister Sören Link. „Verkehrsteilnehmer bewegen sich häufig zu unbedacht im Straßenverkehr. Es ist wichtig, alle Teilnehmer, sowohl die „starken Autofahrer“ als auch die „schwächeren Fahrradfahrer“ an brisanten Stellen im Stadtgebiet auf die vorhandenen Gefahren hinzuweisen. Daher wird diese Aktion von mir sehr begrüßt“, ergänzte Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels. Das erste Warnfahrrad wurde Mitte Juni im Landschaftspark an der Querung Grüner Pfad, Emscher Straße aufgestellt.

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Die Kreuzung Schwarzenberger Straße/Krefelder Straße gehört zu den stark frequentierten Radrouten in Rheinhausen. Unter anderem passieren sehr viele Schüler diese Kreuzung, um weiter zum Krupp Gymnasium und zur Heinrich-Heine-Gesamtschule zu fahren. Beide Schulen zählen in Duisburg zu den fahrradaktivsten Schulen mit hohem Radverkehrsanteil. Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ hat deshalb jetzt an der Ecke Krefelder Straße/Schwarzenberger Straße ein leuchtend orangerotes „Warnfahrrad“ aufgestellt, um alle Verkehrsteilnehmer zur Aufmerksamkeit aufzufordern. Autofahrern signalisiert dieses „Warnfahrrad“, umsichtig auf den Fahrradverkehr zu achten, an Fahrradfahrer appelliert es, durch defensives Verhalten im Straßenverkehr Gefahren zu meiden.

Mit dem Aufstellen dieser leuchtendorangenen „Warnfahrrädern“, weist das Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ auf Stellen im Stadtgebiet hin, an denen ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Leuchtend weiß lackierte Fahrräder, sogenannte „Geisterfahrräder“, markieren Orte, an denen ein Fahrradfahrer tödlich verunglückte. Eine Tafel an dem Warnfahrrad weist mit dem Text: „4 Tote und 165 Schwerverletzte in nur 30 Monaten sind zuviel!“ auf die Gefahren im Straßenverkehr hin. Die Anzahl der getöteten und schwerverletzten Radfahrer bezieht sich auf das Duisburger Stadtgebiet. Besonders die schwachen Verkehrsteilnehmer, zu denen auch die Fahrradfahrer gehören, sind in erheblichem Maße betroffen.

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Besondere Aufmerksamkeit ist an Kreuzungspunkten zwischen Radwegen und Straßen erforderlich. Auch Rechtsabbiegeunfälle zwischen LKW und Fahrradfahrern, häufig durch den sogenannten „Toten Winkel“ bedingt, sind eine markante Unfallursache. Rechts neben einem LKW befindliche Fahrräder oder Fußgänger können ab einem bestimmten Abbiegewinkel vom Fahrersitz eines LKW nicht mehr gesehen werden. Es ist lebenswichtig, dass Fußgänger und Fahrradfahrer sich dieser Gefahr bewusst sind und durch ihr defensives Verhalten schwere, gar tödliche Unfalle vermeiden können.

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