Universität Duisburg-Essen: Wer schafft es auf den Gesundheitsmarkt?

Prof. Dr. Katharina Fischer ist neu an der UDE

Anzeige
Prof. Dr. Katharina Fischer (Fotonachweis: UDE)
Prof. Dr. Katharina Fischer (Fotonachweis: UDE)

Wie setzen sich neue Medikamente durch? Werden sie zu Selbstläufern? Welche Rolle spielen staatliche Eingriffe? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich Gesundheitsökonomen wie Dr. Katharina Fischer (32). Die neue Juniorprofessorin für empirische Gesundheitsökonomik an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht zudem, wie und welche Arzneimittel und Techniken auf dem Markt zugelassen werden.

Um herauszufinden, wieso beispielsweise einige Schmerztablettensorten besonders gerne von verschiedenen Ärzten verschrieben werden, wertet Professorin Fischer Daten von Marktforschern aus und arbeitet mit Informationen von Krankenkassen oder Befragungen. Zudem erforscht sie, wie der Preis von Arzneien reguliert wird und welche Unternehmen auf dem Gesundheitsmarkt zugelassen werden. Außerdem beschäftigt sie die Frage, wie sich entscheidet, welche medizinische Technologie für wie viel Geld verkauft wird. Dies ist deshalb zentral, weil nicht immer die effizienteste gewählt wird.

Anzeige

Katharina Fischer studierte Volkswirtschaftslehre (2003 bis 2008) und Betriebswirtschaftliche Forschung (2009 bis 2011) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie 2012 promoviert wurde. Ab 2008 arbeitete sie am Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen des Helmholtz Zentrum München u.a. zur Frage, wie Gesundheitsmärkte etwa durch staatliche und wirtschaftliche Entscheidungen gestaltet werden. Von 2012 bis 2016 leitete Fischer die Nachwuchsgruppe „Pharmakoökonomie“ am Hamburg Center for Health Economics der Universität Hamburg. 2015/2016 forschte sie zudem an der New Yorker Columbia Business School, USA. Ihre Arbeit wurde bereits ausgezeichnet.

Facebook Diskussionen

FB Kommentar

Anzeige

Leave a Reply

Your email address will not be published.

*