Gedenken an die Pogromnacht in Duisburg

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Rathaus Duisburg
Rathaus Duisburg

Die Stadt Duisburg erinnert gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft an die Pogromnacht vom 9. November 1938 und lädt am Dienstag, 8. November, um 18 Uhr, zu einem Festakt zum Gedenken an die Pogromnacht ins Rathaus am Burgplatz ein.

Jörg Weißmann, Vorsitzender des Heimatvereins Hamborn e.V. und Beiratsmitglied der Mercatorgesellschaft Duisburg, spricht zum Thema „Von der Entstehung der jüdischen Synagogengemeinde in Hamborn bis zur aktuellen Entwicklung in Neumühl“. Zudem werden in Kooperation mit dem Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie (ZfE) Schülerinnen der Erich-Kästner-Gesamtschule (Duisburg-Homberg) das Familienportrait von Johanna und Karl Gerson vortragen. Es handelt sich um die Geschichte einer jüdischen Familie aus Homberg. Die Schülerinnen werden bisher unbekannte und brisante Details der Familiengeschichte präsentieren, die sie im ZfE recherchiert haben.

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Die musikalische Gestaltung des Abends übernehmen Schülerinnen und Schüler des
St. Hildegardis-Gymnasiums sowie der Kammerchor „camerata vocalis“ der Musik- und Kunstschule. Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung im Ratssitzungssaal führt ein Schweigemarsch zur Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg, wo eine Kranzniederlegung stattfindet. Der Weg des Schweigemarsches unter Beteiligung von Duisburger Schülerinnen und Schülern führt vorbei an „Stolpersteinen“, die an Opfer der NS-Diktatur erinnern.

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