Sauerei: Schmutzkampagne gegen Loveparade Stiftung Duisburg 24.7.2010

Ehemalige Beiratsmitglieder Teich und Schales denunzieren die Stiftung Duisburg 24.7.2010 bei der Stiftungsaufsicht der Düsseldorfer Regierungsbehörde

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Dirk Schales, ehemaliges Beiratsmitglied, an der Loveparade Gedenkstätte | © Jürgen Rohn
Dirk Schales, ehemaliges Beiratsmitglied, an der Loveparade Gedenkstätte | © Jürgen Rohn

Während Jürgen Widera, Vorstand der Stiftung Duisburg 24.7.2010, für sein Engagement mit dem Bürgerehrenwappen geehrt wird, treten zwei ehemalige Beiratsmitglieder dieser Stiftung eine Hetzkampagne los. Vor laufenden Kameras des WDR erklärt Dirk Schales, ehemals im Beirat, man hätte noch nicht einmal für 100 Euro Blumen für die Gedenkstätte zur Verfügung gestellt bekommen. Es fällt der Vorwurf, Opfer vierter Klasse zu sein. Wie erst jetzt bekannt wird, haben sich die ehemaligen Beiratsmitglieder Teich und Schales sogar mit einer Beschwerde an die Stiftungsaufsicht der Düsseldorfer Regierungsbehörde gewandt. Jürgen Widera hierzu: „Den Versuch, unter Beteiligung der Stiftungsbehörde ein klärendes Gespräch aller Stiftungsgremien in einer gemeinsamen Sitzung Anfang September zu führen, scheiterte, weil Herr Teich und Herr Schales durch Abwesenheit glänzten“. Der extra angereiste Vertreter der Regierungsbehörde sei darüber sehr verwundert gewesen. Scheinbar ging es den ehemaligen Beiratsmitgliedern nicht um konstruktive Lösungen, sondern eher darum, mit Dreck zu werfen. „Es sind haltlose Unterstellungen, mit denen hier gearbeitet wird, um die Stiftung in Misskredit zu bringen und Betroffene zu verunsichern“, so Widera. Der Verein von Schales und Teich gäbe vor, im Namen aller Betroffenen zu sprechen. In Wirklichkeit vertritt er aber nur eine kleine Gruppe von Verletzten, kritisiert der Vorstand der Stiftung Duisburg 24.7.2010. „Fakt sei, dass es im Zuge der Planung des Jahrestages 2016 erhebliche Konflikte zwischen den ehemaligen Beiratsmitgliedern Jörn Teich und Dirk Schales auf der einen und anderen Mitgliedern sowie insbesondere den Eltern der verstorbenen Opfer auf der anderen Seite gegeben habe“.

Für die Darstellung der Loveparade Stiftung Duisburg 24.7.2010 spricht ein offen ausgetragener Streit zwischen Jörn Teich und einer Betroffenen auf Facebook. Die Rheinhauserin, die noch heute an den Folgen der Loveparade 2010 leidet und dadurch schwerbehindert ist, distanziert sich mit deutlichen Worten von der Aktion der ehemaligen Beiratsmitglieder: „Ich würde mir wünschen das du nicht im Namen aller redest. Schreib doch z. B. „manche Betroffene“ oder einige und nicht immer so als wären es alle Betroffenen! Es geht mir gehörig gegen den Strich das du meinst im Namen aller sprechen zu können denn das tust du nicht, nicht in meinem Namen und auch nicht in dem Namen VIELER anderer die sich ganz klar von dir distanzieren.“

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Die Stiftung Duisburg 24.7.2010 hatte es noch vor dem Jahrestag 2016 geschafft, das 21 Keramikplatten mit den Fotos und Namen der Verstorbenen in die Gedenktafel eingesetzt wurden. Aus dem Kreis der Hinterbliebenen stammt diese Idee zu den Erinnerungstafeln. Eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und Hinterbliebene der Loveparade-Katastrophe unter fachkundiger Leitung, sowie die Zusammenarbeit mit einem Frankfurter Psychotherapeuten Team und der Vermittlung von Therapieplätzen innerhalb von Wochen verdeutlichen die Leistungsfähigkeit der Stiftung. Das liegt wohl auch daran. dass die betreffenden Akteure gestandene Persönlichkeiten sind, die auf eine eigene Lebensleistung zurückblicken können und sich auch zuvor in sozialen Bereichen engagiert haben. Leider kann man das den ehemaligen Beiratsmitgliedern nicht bescheinigen. Vielleicht wären die Medien gut beraten, diesen Herren zukünftig weniger Aufmerksamkeit zu schenken.

13 Kommentare "Sauerei: Schmutzkampagne gegen Loveparade Stiftung Duisburg 24.7.2010"

  1. Pascal Otterbeck   11. November 2016 at 19:28

    Teich und Schales glänzten ja nicht nur durch Abwesenheit bei dem Klärungsgespräch.
    Vielmehr ließen sie renomierte Journalisten von einer Pressekonferenz ausschließen und am Jahrestag dieses Jahr wurde verschiedene Besucher von den o.g. Personen bedroht, beleidigt schlussendlich von der Security der Veranstaltung verwiesen.
    Die verwiesenen Personen waren unter anderem Journalisten, die Mitglieder des DJV sind. Also ist dieser feige Zug als Angriff auf die Pressefreiheit (Art. 5 GG) und die Grundwerte.
    Also, man hätte noch weit vor der Gründung der Stiftung wissen müssen um welche falschen Gesichter es sind handelt.

    Antworten
  2. Jürgen Rohn   13. November 2016 at 10:22

    Sie sind Vergangenheit und werden nie mehr andere Menschen durch einen Sicherheitsdienst von der Loveparade Gedenkstätte verweisen. Am Tag der 1000 Lichter hat Herr Teich die ganze Zeit auf der Bank zwischen dicken Frauen gesessen und traute sich nicht, aufzustehen und mir über den Weg zu laufen. Und ein Herr Schales, der immer so einen großen Mund hat, hatte mit Angst in den Augen und einem sonderbar hohem Stimmchen „Security, Security, Security“ gerufen. Was für Helden. Durch den Skandal, den sie am Gedenktag mit dem Rauswurf erzeugten, waren sie nicht mehr tragbar. Ich nehme an, das hat man ihnen auch hinter den Kulissen vermittelt. Nun haben sie sich selbst rausgeworfen aus der Stiftung, die nach ihren eigenen Angaben der Vereinszweck ihres Vereins Lopa 2010 e.V. war. Wenn der Ballon Ballast abwirft, steigt er höher. Danke lieber Dirk, danke lieber Jörn, ihr habt damit meinen Tag gemacht.

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  3. Pascal Otterbeck   17. November 2016 at 16:45

    >Wenn der Ballon Ballast abwirft, steigt er höher< ein treffendes Zitat!
    Sein Stimmchen mit dem Ruf nach Security war die Krönung. Dabei haben Sie ja nicht einmal was gesagt, sondern sich einfach neben ihn gestellt.

    Fantastisch!
    Passender konnte sich Dirk Schales kaum verhalten.
    Zu Teichlein fällt mir nur ein, beleidigen, verhöhnen und lügen ist der Inhalt seines Lebens.

    Unter Kornelia Hendrix hätte es das nicht gegeben. Das wäre eine One-Women-Show gewesen. Sie glänzte durch fanatischer Selbstliebe und durch eine katastrophale Vereinsführung in den Jahren zwischen 2010- 12.

    Unfassbar….peinlich!

    Antworten
  4. Archivar   17. November 2016 at 18:11

    „Sie glänzte durch fanatischer Selbstliebe und durch eine katastrophale Vereinsführung in den Jahren zwischen 2010- 12.“

    Wenn das Wilhelminchen, die Schwester vom Teleminchen, sich ihre kleinen Äuglein rot und wund heult, bist Du das schuld.

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  5. Pascal Otterbeck   22. November 2016 at 14:06

    Die Schuld nehme ich auf mich.
    Ich kann dem Wilhelminchen auch gerne noch eine BigPackung Taschentücher Spenden.

    Ich denke, dass sich in letzten Monaten ein paar Leute selbst vom Baum geschüttelt haben. So ganz unpassend kam das nicht.

    Das Schales sich am Jahrestag auch noch strafbar machte, in dem er widerrechtlich Bildaufnahmen meiner Person machte, ist auch bekannt.

    I verzichtete auf eine Strafanzeige, denn dann hätte dieser „Mensch “ auch noch meine Privatadresse.

    Aber ich bin froh das man sich selbst vom Baum geschüttelt hat… sauber….!

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  6. Jürgen Rohn   22. November 2016 at 14:52

    Schales hat sich vom Baum geschüttelt? Zeige mit bitte mal einen Baum, der nicht unter seinem Gewicht zusammenbricht.

    Antworten
  7. Archivar   22. November 2016 at 21:38

    Jörn Teich:

    „Sauerland ist wie Neuanfang für Duisburg missbraucht worden“

    „Herr sauerland hat in den Ietzen Jahren immer wieder den
    Angehörigen und verletzen Gespräche angeboten . Im Ietzen Gespräch mit ihn
    ging es zwischen uns das die SPD klar das genutzt hat an die Regierung zu
    kommen und es da bei der Abwahl kein bißchen um die Ioveparade ging
    sonder rein um Politik . Ich muss ihn leider in vielen nachträglich recht geben
    auch wenn ich es gerne anders hätte“

    „Sören link war und wird nie so Bürgernah sein wie sauerland“

    https://www.pdf-archive.com/2016/11/22/joern-teich/

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  8. Jürgen Rohn   23. November 2016 at 15:59

    Adolf Sauerland, ehemaliger Oberbürgermeister von Duisburg: „Wahrscheinlich hätte ich viel früher auf die Opfer zugehen müssen“ https://www.rundschau-duisburg.de/2016/11/23/adolf-sauerland-ehemaliger-oberbuergermeister-von-duisburg-wahrscheinlich-haette-ich-viel-frueher-auf-die-opfer-zugehen-muessen-id069473.html

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  9. Archivar   24. November 2016 at 07:41

    Es wird immer besser. Neue Zitate von Jörn Teich:

    „Im Gegensatz zu schaller hat sauerland sich nicht verkrochen ab 2012“

    „Werdet ihr sehen wer der größere assi war . Sauerland unter den Schock damals falsch endscheiden hat .“

    „Sauerland war das Baueropfer“

    Einmal Ketchup für Jörn………..

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  10. Archivar   24. November 2016 at 14:57

    Duisburg Loveparade: Versöhnliche Töne für Adolf Sauerland Sprecher der Betroffenen der Lopa 2010, Jörn Teich: Sauerland war das Bauernopfer
    https://www.rundschau-duisburg.de/2016/11/24/duisburg-loveparade-versoehnliche-toene-fuer-adolf-sauerland-id099523.html

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  11. Archivar   26. November 2016 at 15:09

    Zitat Jörn Teich: „…..einfach mal das nächste mal anrufen . Klingt zwar sehr nett der Bericht trotzdem ist das nur sehr oberflächlich und ich denke das man da mehr Potential hätte was zu
    schreiben .“

    Wo bleibt das Ketchup?

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