thyssenkrupp ist Projektpartner beim Forschungsprojekt facts4workers

thyssenkrupp untersucht mobile Wissensmanagementlösungen für die Mitarbeiter einer digitalisierten Fabrik von Morgen

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Wie können Arbeitsplätze in der Fabrik der Zukunft intelligent und attraktiv gestaltet werden? Im Stahlbereich von thyssenkrupp wird dies in dem europaweiten Forschungsprojekt „facts4workers“ in der mobilen Instandhaltung getestet.
Wie können Arbeitsplätze in der Fabrik der Zukunft intelligent und attraktiv gestaltet werden? Im Stahlbereich von thyssenkrupp wird dies in dem europaweiten Forschungsprojekt „facts4workers“ in der mobilen Instandhaltung getestet.

Wie kann der Mensch den beruflichen Anforderungen in einem zunehmend digitalisierten Umfeld begegnen? Wie können Arbeitsplätze in der Fabrik der Zukunft intelligent und attraktiv gestaltet werden? Dies sind zwei zentrale Fragen, mit denen sich „facts4workers“ beschäftigt. An diesem europäischen Forschungsprojekt ist auch die Stahlsparte von thyssenkrupp beteiligt. Die Digitalisierung ist in der Stahlherstellung schon weitestgehend Wirklichkeit. Wo der Mensch zwischen riesigen Datenmengen und vernetzter „Industrie 4.0“ seine Position findet und welche Aufgaben er künftig übernehmen wird, entwickelt sich immer weiter. In der „Smart Factory“, der Produktionsstätte der Zukunft, ist der Mensch als flexibelstes Element in den Fertigungsabläufen der Schlüsselfaktor. Er wird künftig als Produktions-Wissensarbeiter gesehen. Beim Bedienen von Maschinen wird er durch modernste Informations- und Kommunikationstechnologie und durch eine lernende Arbeitsumgebung unterstützt, in der er sich weiter entwickelt. Als Projektpartner von „facts4workers“ möchte thyssenkrupp Erkenntnisse über die künftige Rolle der Mitarbeiter erhalten. Deshalb beteiligt sich die Stahlsparte mit einem Teil der Instandhaltung, die z. B. den Reparaturservice von Anlagen schnell und flexibel sicherstellen soll, an diesem Projekt.

Mitarbeiterzufriedenheit in der mobilen Instandhaltung der Zukunft
Im Rahmen von „facts4workers“ arbeiten Beschäftigte aus der Instandhaltung für die Gebäudetechnik eng mit den Wissensmanagern aus dem Personalbereich von thyssenkrupp in Duisburg zusammen. „Industrie 4.0 als Vorteil für uns zu nutzen, bedeutet übersetzt für unseren Arbeitsalltag, in der Instandhaltung über gesammelte, relevante und aktuelle Daten mobil und jederzeit verfügen zu können. Auf unserem weitläufigen Werkgelände brauchen wir zum richtigen Zeitpunkt die passenden Informationen“, sagt Sven Dietrich, Mitarbeiter im Bereich Bau- und Gebäudetechnik. Sein Team ist auf dem fast zehn Quadratkilometer großen Werkgelände im Duisburger Norden in der Instandhaltung von Gebäudetechnik im Einsatz. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Wissensmanagements haben sie die Arbeitsanforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter definiert. Dazu gehört Informationen über letzte Instandhaltungsarbeiten mobil abrufbar zu machen, die richtigen Kollegen schnell kontaktieren zu können, über Bilder und Videos zu verfügen, das erforderliche Werkzeug angezeigt zu bekommen oder schnell den Standort einer Anlage ermitteln zu können.

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Einsatz moderner Hilfsmittel am Arbeitsplatz verbessert Produktionsabläufe
Nun gestalten sie eine benutzerfreundliche, intuitiv nutzbare Software, die zukünftig mit Tablets die erforderlichen Daten, auch durch QR-Codes an Anlage, abrufbar machen soll. Den sogenannten „Smart Workern“ der Zukunft werden so die notwendigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitgestellt, um damit eine Verbesserung der Produktionsabläufe zu erzielen. Außerdem wird dadurch auch eine Kultur gefestigt, in der das Wissen pro aktiv geteilt wird. Der Weg geht dahin, dass die Hilfsmittel am Arbeitsplatz intuitiv eingesetzt werden. Die Beschäftigten arbeiten damit sprach-, touch- oder gestengesteuert und stützen sich nicht mehr auf Texteingaben. „Für eine erfolgreiche umfassende Digitalisierung unserer Produktion benötigen wir dabei die Erfahrung und Kreativität unserer Mitarbeiter. Wir arbeiten gemeinsam daran, sie und den Nachwuchs für die intelligenten Fabriken von morgen zu befähigen“, so Thomas Schlenz, Personalvorstand von thyssenkrupp Steel Europe.

thyssenkrupp stellt für EU-Forschungsprojekt in NRW die Industrieumgebung
„Horizon2020“ ist ein Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. In diesem ist „facts4workers“ ein Projekt, an dem 15 Partner aus sieben EU-Ländern beteiligt sind. Am Standort Duisburg beteiligt sich die Stahlsparte von thyssenkrupp an „facts4workers“, indem sie Know-how und eine komplexe Industrieumgebung für das Projekt zur Verfügung stellt. Am 16. November 2016 wird in Düsseldorf unter dem Motto „Horizon2020.NRW, Erfolge im Blick“ eine Veranstaltung über die Innovationsprojekte in Nordrhein-Westfalen stattfinden. In der Begleitausstellung stellt thyssenkrupp den Stand der Forschungsergebnisse im Projekt „facts4workers“ vor.

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