Duisburgs Jugend setzt Zeichen für Europa

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In Duisburg setzen sechs Jugendverbände und Initiativen ein Zeichen für Europa. Gemeinsam arbeiten sie an Strategien, junge Menschen wieder für Europa zu begeistern. Bei dem Treffen steht der Erfahrungsaustausch und eine engere Zusammenarbeit zwischen der Stadt Duisburg, den Jugendverbänden und Initiativen im Mittelpunkt. Für eine „Zukunftswerkstatt“ treffen sich am 01. Dezember sechs Jugendverbände und Initiativen aus dem Großraum Duisburg. Mit der Zukunftswerkstatt wollen die Jugendverbände die europapolitische und interkulturelle Jugendarbeit in Duisburg stärken.

„Nationale und populistische Bewegungen drängen das europäische Projekt in die Defensive. Dem wollen wir hier vor Ort etwas entgegensetzen,“ so Frederik Oehl, Vorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten Duisburg. „Wir wollen Europa in Duisburg als positives Projekt erfahrbar machen“.
„In der EU gibt es viele Baustellen. Gerade in den Bereichen Migration, Klima-, Daten- und Verbraucherschutz ist noch viel zu tun. Wer Europa jetzt den Rücken kehrt, der vergisst, dass diese Baustellen bleiben werden“, so Wiebke Stange, Mitorganisatorin des Treffens. „Vor allem junge Menschen dürfen sich nicht von Europa abwenden. Deshalb werben wir für mehr demokratische Teilhabe an Entscheidungen, die uns alle betreffen.“

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„Eine Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger“, so Joachim Fischer, Europa-Beauftragter der Stadt Duisburg. „Der ehrenamtliche Einsatz der Jugendverbände für demokratische Teilhabe und interkulturellen Austausch in Europa ist wirklich vorbildlich. Deshalb haben wir von der Stadt Duisburg die Veranstaltung gerne unterstützt.“

Die Zukunftswerkstatt wird von der Stadt Duisburg unterstützt. Veranstalter sind die Jungen Europäischen Föderalisten Düsseldorf-Duisburg.

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