Duisburger Gruppe von Amnesty International engagiert sich am Tag der Menschenrechte

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2015 wurden mehr als 3,7 Millionen Appelle weltweit an Regierungsstellen oder direkt an die Betroffenen geschickt. In Deutschland wurden mehr als 255.000 Briefe, E-Mails, SMS und Tweets versandt. Der weltweite Einsatz hat sich gelohnt. Albert Fox aus den USA wurde nach 44 Jahren Einzelhaft ebenso freigelassen wie Yecenia Armenta aus Mexiko. Auch Fred Bauma und Yves Makwambala aus der Demokratischen Republik Kongo und Phyoe Phyoe Aung aus Myanmar wurden aus der Haft entlassen. Diese Erfolge bestätigen das Motto der Aktion „Dein Brief kann Leben retten“.

Die Duisburger Mitglieder der Menschenrechtsorganisation Amnesty International beteiligen sich auch in diesem Jahr an dem jährlich stattfindenden Briefmarathon, bei dem mittels vorbereiteter Briefe die Verantwortlichen aufgefordert werden, die Menschenrechts-verletzungen zu beenden. Es geht um bedrohte und inhaftierte Menschen aus den Ländern Kamerun, Malawi, Kanada, Iran und China. Besucherinnen und Besucher der Zentralbibliothek und der Volkshochschule können sich am Samstag, 3. Dezember, von 11 bis 16 Uhr an einem Stand im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte an dem Briefmarathon zu beteiligen.

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Darüber hinaus lädt die Duisburger Gruppe am Montag, 12. Dezember, von 18 bis 19.30 Uhr zu einem Vortragsabend in die Volkshochschule ein. Ingeborg Heck-Böckler, langjähriges Mitglied von Amnesty International und Landesbeauftragte für politische Flüchtlinge, referiert zu dem Thema „Europa – was machst du an deinen Grenzen?!“. Im Anschluss an den Vortrag gibt es noch einmal die Gelegenheit, sich an dem diesjährigen Briefmarathon zu beteiligen. Der Briefmarathon von Amnesty International findet anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember vom 2. bis 18. Dezember statt. Die Duisburger Gruppe präsentiert am Samstag, 10. Dezember, ihre Aktion den ganzen Tag auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt. Jedes Jahr setzen sich weltweit hunderttausende Menschen mit Briefen und E-Mails für ausgewählte Amnesty-Einzelfälle ein.

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