jobcenter und Arbeitsagentur in Duisburg fördern Menschen mit Handicap

Reha-Spezialisten helfen bei der Arbeitssuche - Woche der Menschen mit Behinderung 2016

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Die Reha-Spezialisten des gemeinsamen Arbeitgeber-Services Rabea Pasvos und Michael Maas.
Die Reha-Spezialisten des gemeinsamen Arbeitgeber-Services Rabea Pasvos und Michael Maas.

Um behinderte Arbeitsuchende gezielt zu unterstützen, werden sie bei Bedarf von Reha-Spezialisten des gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und des jobcenter Duisburg mit betreut und im Bedarfsfall zu Terminen bei Arbeitgebern begleitet. Sie unterstützen beide Seiten, um eine möglichst dauerhafte Integration zu erzielen. „Wir nehmen uns viel Zeit für den Einzelnen. Wir kennen die gesundheitlichen Einschränkungen des Kunden, aber auch die Anforderungen des Arbeitsplatzes“, erklärt Reha-Spezialistin Rabea Pasvos. „Zudem verfügen wir über ein gutes Netzwerk, das es uns bei Bedarf schnell ermöglicht, einen technischen Berater hinzuzuziehen, um eine funktionelle und wirtschaftliche Lösung zu finden.“

Menschen mit Behinderungen haben oft mehr Schwierigkeiten eine geeignete Arbeitsstelle zu finden als gesunde Menschen ohne Beeinträchtigungen. „Dies liegt nicht an der Motivation, im Gegenteil – gehandicapte Menschen sind oft hochmotiviert, weil sie ihrer Umwelt zeigen wollen, dass sie vollwertige Mitarbeiter sind“, weiß Beate Blumenthal, Bereichsleiterin jobbender Duisburg. Die Probleme liegen oft eher im Detail. „Handicap ist eben nicht Handicap. Ein blinder Mitarbeiter benötigt eine andere Unterstützung als ein Gehbehinderter“, erläutert Michael Bus, Bereichsleiter Agentur für Arbeit Duisburg. Dementsprechend umfangreich ist das Spektrum an möglichen Unterstützungen: neben technischen Hilfen, wie einem leidensgerechten Arbeitsplatz oder behindertengerechten Sanitäranlagen, gibt es die Möglichkeit einer Probebeschäftigung, um zu testen, ob man ins Team passt oder die Gewährung von Lohnkostenzuschüssen.

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Die Reha-Spezialisten kooperieren eng mit den Trägern für berufliche Rehabilitation, mit den Integrationsämtern, den Integrationsfachdiensten oder dem Amt für Soziales und Wohnen. „Die gesetzlichen Bestimmungen sind zum Teil komplex und Arbeitgeber haben einfach nicht die Zeit, sich da einzuarbeiten“, weiß Reha-Spezialist Michael Maas. „Wenn wir die Kunden begleiten oder Arbeitgeber telefonisch beraten, können wir eine auf den Kunden individuell zugeschnittene Förderung anbieten. Das wissen sowohl unsere Kunden als auch die Arbeitgeber zu schätzen.“

Darüber hinaus unterstützen die Reha-Spezialisten auch bei der Abwicklung aller Förderanträge, informieren Betriebe über gesetzliche Änderungen und schalten sich ein, wenn es Probleme zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geben sollte.

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