Turandot im Theater Duisburg

Die erfolgreiche Inszenierung des taiwanesischen Regisseurs Huan-Hsiung Li kehrt nach sechs ausverkauften Vorstellungen am Freitag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr, auf die Bühne des Theaters Duisburg zurück.

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Lesedauer: 2 Minuten

Zoran Todorovich (Kalaf), Linda Watson (Turandot), Statisterie FOTO: Hans Jörg Michel
Zoran Todorovich (Kalaf), Linda Watson (Turandot), Statisterie FOTO: Hans Jörg Michel

Unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien ist in der Titelpartie Linda Watson zu erleben, als Kalaf gastiert Zoran Todorovich, der zuletzt als Otello auf der Bühne des Düsseldorfer Opernhauses begeisterte. Sylvia Hamvasi debütiert als Liù, Bogdan Baciu ist als Ping, Florian Simson als Pang, Benedikt Nawrath als Pong und Wolfgang Schmidt als Altoum zu hören – gemeinsam mit Sami Luttinen als Timur, Daniel Djambazian als Mandarin, dem Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein und dem Kinderchor am Rhein. Vor durchgängig ausverkauftem Haus feierte in der vergangenen Spielzeit Puccinis Oper „Turandot“ ihre erfolgreiche Neuinszenierung im Theater Duisburg. Als Koproduktion mit dem National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), Taiwan, präsentiert Regisseur Huan-Hsiung Li in seiner Interpretation einen Blick aus Fernost auf Puccinis Meisterwerk, der behutsam historische Inhalte mit aktuellen Bezügen verknüpft. Am Freitag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr feiert „Turandot“ Wiederaufnahme im Theater Duisburg.

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Der taiwanesische Regisseur Huan-Hsiung Li betrachtet Puccinis „Turandot“ aus dem Blickwinkel seiner eigenen kulturellen Herkunft und versteht die Oper als märchenhafte Parabel auf ein heutiges China, das die Wunden seiner Vergangenheit durch den Aufstieg zu einer beherrschenden Weltmacht zu überdecken sucht. Der künstlerische Leiter der „Creative Society“, einer populären und innovativen Theatergruppe Taiwans, realisierte bereits 2006 zusammen mit Wen-Pin Chien in Taipeh die vielbeachtete erste Produktion von Wagners „Ring des Nibelungen“ im chinesischen Sprachraum. Im Team mit der Bühnenbildnerin Jo-Shan Liang, dem Kostümbildner Hsuan-Wu Lai und dem Mediendesigner Jun-Jieh Wang sind für „Turandot“ symbolkräftige Bilder und Kostüme entstanden.

Im Mittelpunkt des chinesischen Märchens, das Puccini als Basis für seine Oper wählte, steht die als grausam und unnahbar bekannte Prinzessin Turandot. Wer sie zur Frau begehrt, muss drei Rätsel lösen. Unzählige Verehrer scheitern daran und bezahlen das mit ihrem Leben. Doch je grausamer die Prinzessin ihr Spiel treibt, umso stärker erstrahlt ihre Aura, der auch der fremde Prinz Kalaf verfällt. Er besteht die Rätselprobe und stellt die Prinzessin selbst vor eine Prüfung, um das Eis ihres Herzens zum Schmelzen zu bringen.

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„Turandot“ im Theater Duisburg:
Fr 02.12. – 19.30 Uhr | Fr 09.12. – 19.30 Uhr | So 18.12. – 15.00 Uhr | Do 29.12. – 19.30 Uhr | Sa 21.01. – 19.30 Uhr | Sa 28.01. – 19.30 Uhr

Karten und weitere Informationen sind erhältlich an der Theaterkasse im Theater Duisburg
(Tel. 0203. 283 62 100), im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) sowie online über www.operamrhein.de.

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