Sanierungsgebiet Duisburg Hochheide aus dem Verfügungsfonds gefördert

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In den letzten Wochen hat das Quartiersbüro Hochheide Aktive aus dem Stadtteil gewinnen können, die als ehrenamtlich Engagierte ihre Mitarbeit an der Jury zugesagt haben. Die ersten Ideen von Bürgern, Vereinen und Einrichtungen für gemeinschaftliche, nachbarschaftliche Projekte für Hochheide wurden bereits an das Quartiersbüro herangetragen. Gemeinsam mit den Ideengebern unterstützte das Quartiersbüro nun erste Antragstellungen über die die Hochheider Jury entschieden hat. Für das Sanierungsgebiet Hochheide wurden neben den Mitteln für Abriss und Umgestaltung auch Mittel für einen Quartiersfonds vom Land NRW bereitgestellt. Diese Mittel in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr stehen zur Unterstützung guter Projektideen und Aktionen – insbesondere von Anwohnern – zur Verfügung. Vielfältige Aktivitäten können damit unterstützt werden. Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine Jury, die sich aus Bewohnern und Akteuren des Stadtteils zusammensetzt.

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Die Mitglieder der Jury repräsentieren unterschiedliche Akteursgruppen im Stadtteil. Entsprechend der Richtlinien zum Verfügungsfonds sind dies Bewohner, Eigentümer, Einzelhändler und sie sind allesamt ehrenamtlich für die Weiterentwicklung von Hochheide aktiv. Die Jury ist zunächst für ein Jahr benannt, um dann im zweiten Jahr auch weitere Interessierte und bislang weniger Aktive aus der örtlichen Bürgerschaft in die Mitarbeit einzubinden. Vor allem Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, junge Familien und weitere Bewohner des Hochhausgebietes sollten in Zukunft dazu gehören. Alle Interessierten können sich beim Quartiersbüro melden.

Am Dienstagabend, 29. November, tagte die Jury zum ersten Mal. Einstimmig wurde der Antrag des gemeinnützigen Stadtteilfördervereins Homberg e.V. von der Jury entschieden: Das Vorhaben wird mit Begehungen und Veranstaltungen für Jugendliche und Ältere einen Dialog und Austausch zwischen Jung und Alt zum Thema Angst- und Sicherheitsempfinden im Stadtteil herstellen. Weitere Anträge unter anderem für einen Internetauftritt zur Vernetzung der Akteure und für ein Stadtteilfest zur Präsentation von Vereinen und Initiativen sollen Anfang des Jahres 2017 konkretisiert und dann in einem nächsten Treffen der Jury Mitte Februar entschieden werden. Das Quartiersbüro unterstützt alle Ideengeber für eine nachbarschaftliche, gemeinschaftliche Entwicklung von Hochheide und berät, ob eine Förderung aus dem Quartiersfonds, der jährlich mit 10.000 Euro bestückt ist, nach den Förderrichtlinien des Landes möglich ist.

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