Haniel Akademie-Konzert: Harfenquartett arparlando mit feurigen und verträumten Klängen

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Dachte er an den Klang der Harfe, konnte Hector Berlioz ins Schwärmen geraten. „Nichts stimmt
besser zu dem Fantasiebild poesievoller Feste oder prachtvoller religiöser Zeremonien als der Klang
einer großen Menge sinnreich verwendeter Harfen“, schrieb der französische Romantiker 1844 in
seiner Instrumentationslehre. Berlioz’ Erkenntnis liest sich gleichsam wie ein Motto des 2011
gegründeten Harfenquartetts arparlando. Das Ensemble stellt sich nun beim 1. Haniel Akademie-
Konzert der Duisburger Philharmoniker mit dem Programm „Winternächte“ vor: Angela Klöhn,
Valeska Gleser, Helene Schütz und Sarah Günnewig interpretieren am Dienstag, 13. Dezember (20
Uhr) im Auditorium der Haniel Akademie Werke aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne.

Die „Winternächte“ kommen einerseits märchenhaft daher: mit Tänzen aus Peter Tschaikowskis
Ballett Der Nussknacker und Engelbert Humperdincks „Abendsegen“ aus der Oper Hänsel und Gretel.
Claude Debussy wiederum beschwört das Mondlicht in Claire de lune, von Franz Liszt erklingt der
Liebestraum. Auch arparlando selbst hat einen nächtliche Szenerie komponiert: Jeu de la nuit. Das
Quartett erweist zudem Henriette Renié (1875-1956) die Ehre, einer der berühmtesten französischen
Harfenistinnen. Von ihr steht Légende auf dem Programm, geschrieben 1901, ein farbenreiches Stück
in Balladenform, nach dem Gedicht „Les Elfes“ von Leconte de Lisle.

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Am Ende wendet sich arparlando ganz dem spanischen Tonfall zu. Es dominieren feurige
südländische Rhythmen in Darius Milhauds Braziliera, Francisco Tárregas Recuerdos de la Alhambra
(Erinnerungen an die Alhambra) und Manuel de Fallas Danse espagñol, eigentlich ein konzertantes
Zwischenspiel seiner Oper La vida breve (Das kurze Leben).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder
0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

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