Prof. Dr. Björn Sothmann entscheidet sich für die Universität Duisburg-Essen

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Sothmann kommt gebürtig aus Gelsenkirchen, hat in Bochum studiert und in Duisburg promoviert. Anschließend war er als Postdoc an der Universität Genf (Schweiz) sowie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er ist ein herausragender Wissenschaftler, der schon in Genf und Würzburg geforscht hat: Nun setzt Prof. Dr. Björn Sothmann seine Karriere an der Universität Duisburg-Essen (UDE) fort. Der Physiker gehört zu den drei Forschern, die in diesem Jahr über das Rückkehrprogramm des Wissenschaftsministeriums an eine nordrhein-westfälische Uni wechseln.

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Er hat die Fachjury mit seiner Bewerbung und im zweitägigen Symposium überzeugt. Ab Dezember wird Professor Sothmann daher an der UDE seine eigene Arbeitsgruppe aufbauen. Dazu stellt ihm das Wissenschaftsministerium NRW über das Rückkehrprogramm insgesamt 1,25 Millionen Euro für fünf Jahre zur Verfügung. „Es gibt viele Verbindungen zwischen meiner Forschung und den Themen der Kollegen in Duisburg und Essen“, erklärt er. „Da sich hier vielversprechende Kooperationen abzeichnen, habe ich mich für die UDE entschieden.“

Der 35-Jährige beschäftigt sich mit elektronischem Transport in mesoskopischen Systemen. Damit bezeichnet man Strukturen, in denen Quanteneffekte, wie zum Beispiel Interferenz, eine Rolle spielen. Ein Schwerpunkt seiner Forschung ist die Thermoelektrik, bei der Wärme in elektrische Energie umgesetzt wird. „Ich analysiere die Eigenschaften verschiedener Strukturen und versuche, die hierfür am besten geeigneten Systeme zu identifizieren.“

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Der Theoretische Physiker wird eng mit Wissenschaftlern vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) zusammenarbeiten – auch mit Prof. Dr. Jürgen König, der den jungen Kollegen auf das Rückkehrprogramm aufmerksam gemacht hat: „Sein Forschungsgebiet ergänzt unser Spektrum in Richtung Nanoenergie hervorragend. Ich bin froh, dass er sich für unsere Universität entschieden hat.“

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