Duisburg: Aktion „Null-Toleranz – Für mehr Sauberkeit im Ortsteil“

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„Um auch zukünftig der Problematik aktiv zu begegnen, werden wir in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Wirtschaftsbetrieben weitere Aktionen durchführen, die sich dann jeweils auf einen Ortsteil konzentrieren“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link. Beabsichtigt ist, einmal im Monat einen Ortsteil eine Woche lang verstärkt durch die Einsatzkräfte zu bestreifen um sowohl der Müllproblematik als auch der Begehung sonstiger Ordnungswidrigkeiten verstärkt zu begegnen.

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Bei den städtischen Dienststellen nehmen die eingehenden Beschwerden über wilde Müllkippen im Straßenbereich, über große Müllablagerungen auf Hinterhöfen und eine zunehmende Vermüllung des Straßenbildes deutlich zu. Die Beschwerden beziehen sich vielfach auf die Ortsteile Marxloh oder Hochfeld, aber auch in anderen Stadtteilen taucht die Problematik immer wieder auf. Um auf die vielfach berechtigten Beschwerden entschlossen zu reagieren, haben Oberbürgermeister Sören Link und Dr. Daniela Lesmeister, Dezernentin für Sicherheit und Recht, im Monat September in Absprache mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und der Polizei eine Sonderaktion zur Bekämpfung der im Ortsteil täglich vorhandenen wilden Müllkippen sowie sonstiger illegaler Müllablagerungen ins Leben gerufen.

Die Aktion, die während des gesamten Monats September durchgeführt wurde, war mit dem Ziel verbunden, die wilden Müllkippen kurzfristig zu beseitigen sowie die Verursacher zu ermitteln und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten. Zudem sollte durch die verstärkte Präsenz im Ortsteil erreicht werden, dass das Wegwerfen von Kleinmüll (Zigarettenpackungen, Obstreste, Kaugummi) verhindert bzw. mittels der Erhebung von Verwarngeldern geahndet wird.Während dieses Zeitraums wurden verstärkt Mitarbeiter der Abfallaufsicht im Stadtteil eingesetzt. Die Mitarbeiter waren werktags bis 23 Uhr und sonntags bis 20 Uhr im Ortsteil tätig.

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Die Maßnahme wurde durch verstärkte Präsenz der Polizei, des städtischen Außendienstes sowie der Verkehrsüberwachungskräfte ergänzt. Durch diese Präsenz wurden auch andere Ordnungswidrigkeiten (Einhaltung der Sicherheits- und Ordnungsverordnung, Landeshundegesetz, Sondernutzungsregelungen) verstärkt geahndet. Während des Einsatzzeitraums wurden durch die Abfallaufsicht 241 wilde Müllkippen aufgefunden und anschließend durch die Wirtschaftsbetriebe beseitigt. Zudem wurden eine Vielzahl von Verwarnungsgeldern erhoben und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Bereits in der letzten Woche waren alle beteiligten Stellen in Hochfeld im Einsatz. Von Montag bis Sonntag waren unter dem Motto „Null Toleranz“ die Abfallaufsicht, die Polizei, die Verkehrsüberwachung, der städtische Außendienst und die Wirtschaftsbetriebe täglich von morgens bis abends im Einsatz. Wie bereits in Marxloh konnten durch dieses Vorgehen eine Vielzahl von wilden Müllkippen beseitigt und, soweit die Verursacher ermittelt werden, konnten entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden.

Für die nächsten Monate sind weitere Einsätze in Meiderich, Beeck, Rheinhausen und auch erneut in Marxloh und Hochfeld geplant.

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