Universität Duisburg-Essen erhält Gütesiegel für Qualitätsmanagementsystem

Anzeige

Alle Bachelor-/Masterstudiengänge an deutschen Hochschulen müssen regelmäßig akkreditiert werden, um sicherzustellen, dass die festgelegten Qualitätsstandards eingehalten werden. Das Prüfsiegel des Akkreditierungsrats bescheinigt der UDE, dass sie selbst die hohe Qualität ihrer Studiengänge und die Qualifikationsziele mit Hilfe ihres QS-Systems sicherstellen kann. Maßgebend sind die Vorgaben des Akkreditierungsrates und der Kultusministerkonferenz.

Ein großer Meilenstein liegt hinter der Universität Duisburg-Essen (UDE): per Gütesiegel wurde ihr nun bestätigt, dass ihr Qualitätsmanagementsystem (QS) hervorragend aufgestellt ist. Künftig kann die UDE all ihre Studiengänge selbst akkreditieren – einschließlich der Lehramtsstudiengänge und das ist neu in NRW. Am 14. Dezember wurde die Urkunde offiziell überreicht (Bild).

Anzeige

„Wir sind nun autonomer in Studium und Lehre“, betonte Rektor Radtke bei der Urkundenübergabe. Gleichzeitig bedeute dies natürlich eine größere Verantwortung der Fakultäten und Lehreinheiten. Der Begutachtungsprozess dauerte mehr als zwei Jahre: 2014 wurde die UDE zur Systemakkreditierung zugelassen. Die externen Gutachter kamen Anfang 2015, anschließend gab es Programmstichproben verschiedener Lehramtsstudiengänge sowie einzelner Bachelor- und Masterstudiengänge. Die zweite Systembegehung einschließlich Merkmalsstichprobe wurde Mitte 2016 durchgeführt.

„Wir lehnen uns jetzt aber nicht zurück“, betont Prof. Dr. Thomas Spitzley, Prorektor für Ressourcenplanung, „ganz im Gegenteil, wir nutzen die neu eingerichteten Strukturen, um das QS-System immer weiter voran zu bringen.“ Der ganzheitliche Ansatz im Qualitätsmanagement-System prägte die UDE von Anfang an. Es verknüpft regelmäßige Institutionelle Evaluationen mit der zielvereinbarungsgesteuerten Entwicklungsplanung (ZLV). Zusätzlich führen die Fakultäten einmal jährlich „Qualitätskonferenzen“ durch.

Anzeige

„Wir freuen uns besonders, dass wir mit dem Schulministerium vereinbaren konnten, dass wir künftig unsere Lehramtsstudiengänge systematisch optimieren können“, so Prof. Dr. Isabell van Ackeren, Prorektorin für Studium und Lehre, „Damit haben wir hoffentlich auch einen Weg für die anderen lehramtsausbildenden NRW-Hochschulen geebnet.“

Facebook Diskussionen

FB Kommentar

Leave a Reply

Your email address will not be published.

*