Am 22. Dezember feiert „Der Graf von Luxemburg“ im Theater Duisburg Premiere

„Bist du’s, lachendes Glück, das jetzt vorüberschwebt?“

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Der völlig abgebrannte Graf René von Luxemburg lässt sich auf einen anrüchigen Hochzeitsdeal ein: Für ein üppiges Entgelt ist er bereit, inkognito zu heiraten, um die bürgerliche Sängerin Angèle Didier in den Adelsstand zu heben und ihr nach der vereinbarten Scheidung die Ehe mit dem reichen Fürsten Basil Basilowitsch zu ermöglichen. Doch schnell stellt er fest, dass er mit dem Adelstitel nicht nur seinen sozialen Status, sondern auch sein Gesicht verloren hat. Als René und Angèle sich wieder begegnen, ahnen beide, dass es ein Glück gibt, das mehr wiegt als ein Koffer voller Geld und die gesicherte Existenz nach einer vollendeten Bühnenkarriere, vor allem, wenn man sie einem mafiösen Gauner des russischen (Geld-)Adels anvertraut hat.

Pures Operettenglück an der Deutschen Oper am Rhein: Schon drei Wochen nach ihrer Düsseldorfer Premiere kommt Franz Lehárs Operette „Der Graf von Luxemburg“ am Donnerstag, 22. Dezember, um 19.30 Uhr, auf die Bühne des Theaters Duisburg. Regisseur Jens-Daniel Herzog hat sie detailreich und spritzig mit den Opernstars Bo Skovhus und Juliane Banse und einem spielfreudigen Ensemble in Szene gesetzt. Lukas Beikircher dirigiert die Duisburger Philharmoniker. Schon am Mittwoch, 21. Dezember, um 17.00 Uhr, öffnet das Theater die Türen zur Opernwerkstatt: Das Gespräch mit Dramaturgin Anne do Paço und der anschließende Probenbesuch geben einen spannenden Einblick in die Produktion.

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Heiter-ironisch umspielt Regisseur Jens-Daniel Herzog den Seelenverkauf als Grundmotiv der Operette und berührt nebenbei ganz existenzielle Fragen. „Der Graf von Luxemburg“ lebt von himmlischen Melodien voller Sentiment, Witz, Tempo und absurder Komik, die Jens-Daniel Herzog in den sich ständig wandelnden Bühnenräumen von Mathis Neidhardt, mit phantasievollen Kostümen von Sibylle Gädecke und großartigen Darstellern auf die Bühne bringt: Juliane Banse und Bo Skovhus, die als Angèle und René schon in Düsseldorf gefeiert wurden, sind bis zur Silvestervorstellung am 31. Dezember in Duisburg zu Gast. Ebenso profilierte Solisten übernehmen die Hauptpartien ab 6. Januar: Kay Stiefermann kehrt nach seiner Rolle als Danilo („Die lustige Witwe“) als Graf von Luxemburg an die Deutsche Oper am Rhein zurück, und mit Astrid Kessler ist „die Zirkusprinzessin“ der Wiener Volksoper in Duisburg zu erleben. Mit dieser und vielen anderen Operettenpartien empfiehlt sich auch Romana Noack aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein als Angèle Didier. Cornel Frey und Lavinia Dames sind (alternierend mit Florian Simson und Monika Rydz) das junge Künstlerpaar Armand und Juliette, Pariser Bohèmiens am Rande des Existenzminimums.

Mit Geld und Ganoven (David Jerusalem, Luis Fernando Piedra, Karl Walter Sprungala) setzt der russische Fürst Basil Basilowitsch (Bruce Rankin) seine Gefühlsinteressen durch, allerdings nicht gegen die ebenfalls millionenschwere russische Gräfin Stasa Kokozowa (Doris Lamprecht alterniert mit Susan Maclean und Renée Morloc), die plötzlich auftaucht, um ihn an die gemeinsame Verlobung zu erinnern. Das spielfreudige Ensemble ergänzen der Schauspieler Oliver Breite (Ménager), der Chor der Deutschen Oper am Rhein und die von Kati Farkas einstudierten Tänzerinnen und Tänzer. Lukas Beikircher dirigiert die Duisburger Philharmoniker, bevor ab 28. Dezember Patrick Francis Chestnut die musikalische Leitung übernimmt.

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„Der Graf von Luxemburg“ im Theater Duisburg:
Do 22.12. – 19.30 Uhr (Premiere) / Mo 26.12. – 18.30 Uhr / Mi 28.12. – 19.30 Uhr / Sa 31.12. – 19.00 Uhr /
Fr 06.01. – 19.30 Uhr / So 15.01. – 18.30 Uhr / Di 07.02. – 19.30 Uhr / Fr 31.03. – 19.30 Uhr / Fr 16.06. – 19.30 Uhr

„Der Graf von Luxemburg“ im Opernhaus Düsseldorf:
Fr 20.01. – 19.30 Uhr / So 26.02. – 18.30 Uhr / Sa 25.03. – 19.30 Uhr / Do 11.05. – 19.30 Uhr

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause. Empfohlen ab 14 Jahren.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283.62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

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