Positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Duisburg

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Duisburg (idr). Der weitaus größte Teil der Duisburger Beschäftigten (103.111) arbeitete 2015 als Fachkraft in einem Beruf. 18.134 Beschäftigte wurden zu den Spezialisten gezählt. Sie benötigen für ihren Beruf eine höher qualifizierte Ausbildung, etwa ein Studium. Weitere 19.693 waren als Experten in hochkomplexen Arbeitszusammenhängen tätig, die in der Regel mindestens eine vierjährige Hochschulausbildung, eine Promotion oder einen ähnlichen Abschluss voraussetzen. 22.901 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiteten als Helfer und hatten nur eine geringe Qualifikation wie sie etwa in einem Jahr Anlerntätigkeit erworben wird.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs in Duisburg hat 2015 hierbei einen neuen Höchststand erreicht: 164.055 Beschäftigte wurden gezählt. Das ist der stärkste Wert seit dem Jahr 2000. Damit ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze zum fünften Mal in Folge gestiegen. Das hat das Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Die langjährige Betrachtung der Entwicklung in Duisburg zeigt, dass die Beschäftigungszahlen im Jahre 2006 mit 149.532 auf den niedrigsten Wert seit 2000 sanken.

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2015 verfügten 19.288 oder 11,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Duisburg über einen Hochschulabschluss. Damit hat sich der Akademikeranteil in Duisburg in den vergangenen 15 Jahren um 79 Prozent erhöht. Nach Berufshauptgruppen betrachtet, waren im vergangenen Jahr 66,3 Prozent in einem Dienstleistungsberuf beschäftigt. 29,2 Prozent waren in einem Fertigungsberuf tätig, 3,5 Prozent in einem technischen Beruf und knapp ein weiteres Prozent in der Landwirtschaft.

Die größte Berufsgruppe war mit 23.210 Beschäftigten der Bereich der Unternehmensführung und Organisation. Hierzu gehören z.B. Büro- und Sekretariatstätigkeiten. Es folgten medizinischen Gesundheitsberufe (12.817) und der Bereich Verkehr/Logistik (12.062).

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