UDE: Studierende von vier Unis debattieren über “Mehr Europa, mehr Demokratie?”

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Die öffentliche Veranstaltung gehört zu der Reihe „NRW debattiert Europa“. Das preisgekrönte Format, das vom Land unterstützt wird, hat UDE-Professor Dr. Michael Kaeding entwickelt. Sein Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europapolitik richtet den verbalen Wettstreit nun schon zum zweiten Mal aus. Auch die Universitäten Bochum, Düsseldorf und Münster machen mit. „Die Studierenden erweitern ihr Wissen zu aktuellen Europafragen und üben sich außerdem in verschiedenen Debattierstilen“, erklärt Kaeding.

Die Europäische Union steckt in einer Krise: In vielen Punkten ist man sich uneins – in der Entwicklungszusammenarbeit etwa oder beim Freihandelsabkommen Ceta –, und die Briten steigen gar aus dem Verbund aus. Wie die EU handlungsfähiger wird, debattieren Studierende von vier Universitäten am Donnerstag, 12. Januar, an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Wortgefechte sind garantiert – gesucht werden nämlich nicht nur schlüssige Argumente, sondern auch das überzeugendste Team und der beste Redner. Beginn ist um 12.30 Uhr in Hörsaal LX 1203 am Campus Duisburg.

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Diskutiert wird in Teams – Uni gegen Uni – und im Wartburgformat. Dieser interaktive Stil regt das Publikum an, mitzumachen und die Redner zu fordern. In der Vorrunde trifft Bochum auf Duisburg-Essen, Düsseldorf auf Münster. Die Streitfrage ist: Brauchen wir mehr Kompetenzen für das Europäische Parlament? Die Gewinner sehen sich im Finale wieder, dann geht es um die richtige Antwort auf den Brexit.

Die dürfte auch Franz-Josef Lersch-Mense interessieren. Der NRW-Europaminister und Chef der Staatskanzlei hat sich zu diesem spannenden Wortwechsel angesagt.

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