Cicerone Ensemble gastiert im 4. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

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Suiten und Triosonaten für Flöte, Violoncello und Cembalo stehen auf dem Programm. Von Michele Mascitti, der als italienischer Geigenvirtuose in Paris enorme Popularität genoss, erklingt die Sonate g-moll Nr. 15 (aus der Sonatensammlung op. 6), eigentlich für Violine statt Flöte notiert. Michel Blavet wiederum schaffte es als glänzender Flötist in die Hofkapelle, sein brillanter Stil spiegelt sich in der 2. Sonate d-moll (aus op. 2). Auch Jean-Baptiste Barrière war auf seinem Instrument, dem Cello, ein Meister.

Seine Sonaten B-Dur und d-moll (aus dem 3. Sonatenbuch) sind so tiefgründig wie technisch anspruchsvoll. Auffällig an der Suite Nr. 5 e-moll (aus op. 1) von Pierre Danican Philidor, Spross einer berühmten Musikerfamilie, ist der Eingangssatz, eine dunkle Klage, beinahe romantisches Bekenntnis. Zum Ende erklingt die 1. Sonate G-Dur (aus op. 2) von Louis-Antoine Dornel, der den stilisierten barocken Tänzen italienische Virtuosität beimischt. Das Cicerone Ensemble bilden Thomas Wormitt (Flöte), Adrian Cygan (Cello) und Andreas Gilger (Cembalo).

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Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war Paris, besonders der Hof zu Versailles, Zentrum der europäischen Musik. Berühmte Komponisten wie Jean-Baptiste Lully und François Couperin verkehrten dort. Aber auch weniger bekannte Meister ihres Fachs prägten das musikalische Geschehen unter Ludwig XIV. und Ludwig XV. Werke von Michele Mascitti, Michel Blavet, Jean-Baptiste Barrière, Pierre Danican Philidor und Louis-Antoine Dornel: Das Cicerone Ensemble wird diese barocken Kostbarkeiten nun im 4. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am Sonntag, 22. Januar (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle vorstellen.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

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