Sparkasse Duisburg investiert in mobile Medien an Schulen

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(v. l.) Dr. Gerd Jahn, Verein zur Förderung der Bildungsregion Duisburg, Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Joachim Bonn, Vorsitzender Stiftung Sparkasse Duisburg, Bildungsdezernent Thomas Krützberg und Christoph Hönig, Leiter der Gesamtschule Emschertal.
(v. l.) Dr. Gerd Jahn, Verein zur Förderung der Bildungsregion Duisburg, Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Joachim Bonn, Vorsitzender Stiftung Sparkasse Duisburg, Bildungsdezernent Thomas Krützberg und Christoph Hönig, Leiter der Gesamtschule Emschertal.

In diesem Jahr fördert die Sparkasse Duisburg mit 170.000 Euro aus Mitteln ihrer Stiftungen und des PS-Zweckertrages den weiteren Ausbau der Bildungsregion Duisburg. Die Mittel fließen über den Verein zur Förderung der Bildungsregion e.V. in unterschiedliche Bildungsprojekte .Den Löwenanteil in Höhe von 100.000 Euro erhielten in 2016 sieben Duisburger Schulen (die GGS Zoppenbrück, die KGS Goldstraße, die Gesamtschulen Meiderich, Emschertal und Erich-Kästner sowie die Sekundarschulen Nord und Süd) für die Anschaffung von Laptops, iPads, Whiteboards, Beamer, Surface-Rechner und Zubehör. Mit weiteren 70.000 Euro wurden u.a. Projekte in Ganztagesangeboten an Duisburger Schulen, der Duisburger KulturKunst-Bus für Duisburger Schulen, doxs „Ein Kino für alle“, Bildungsangebote für Neuzugewanderte und Veranstaltungen in der Region gefördert.Für Sparkassenchef Dr. Joachim Bonn ist Bildung eine der Kernaufgaben der Gesellschaft und eines der zentralen Felder, auf denen sich die Sparkasse Duisburg engagiert. „Da ist jeder Euro gut investiert. Bildung heißt positive Zukunft für Bürger und Bürgerinnen und damit auch positive Zukunft für unsere Stadt!“

Laptop und Arbeitsplatzrechner gehören heute zur Standardausstattung an einem Schreibtisch an einem Arbeitsplatz oder an einer Schule. Eine Aussage, die wenig überrascht, aber nur bedingt die aktuelle Situation treffend beschreibt. Denn längst ist man schon einen Schritt weiter: Mobile Hardware, wie Smartphone und Tablet-PC, laufen der klassischen Hardware den Rang ab. Darauf muss im Beruf und in der Schullandschaft reagiert und eine passende Infrastruktur geschaffen werden. Denn der oft beschriebene Bildungsrückstand unserer Kinder im internationalen Vergleich ist auch ein Ergebnis fehlender moderner und fachgerechter Ausstattung in Zeiten leerer öffentlicher Kassen. Ein Equipment, das einen entsprechenden Preis hat und das sich nicht alle Familien leisten können. Eine leihweise Bereitstellung moderner Techniken hilft gerade den wirtschaftlich schwächeren Haushalten, nachteilige Start- und Rahmenbedingungen zu vermeiden. Grund genug, hier den Hebel anzusetzen.

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Bei dem großen Schulmedienprojekt handelt es sich um die konsequente Fortsetzung des langjährigen Medienbildungsprojektes Lernen 25, in dem u. a. das Prinzip BYOD (Bring you own device) erprobt und verbreitet wird. (Das Projekt Lernen25 wird durch das Amt für Schulische Bildung, dem Schulmedienzentrum, dem Kompetenzteam und fünf Duisburger Schulen in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg Essen durchgeführt.) Oberbürgermeister Sören Link ist von der Wichtigkeit einer strategischen und nachhaltigen Medienbildung in der Stadt und deren Umsetzung überzeugt. „Leider ist dieses aufgrund leerer öffentlicher Kassen nur begrenzt möglich. Hier bedarf es starker Partner und wir sind froh, dass wir mit der Sparkasse einen sehr starken und zuverlässigen Partner an unserer Seite haben, der sich über viele Jahre an solchen Projekten beteiligt.

Durch die Nutzung der sogenannten neuen Medien wird aktive Schulentwicklung betrieben, indem die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler abgebildet wird. So bieten sie die Möglichkeiten einer spontanen Nutzung, z.B. für eine kurze Recherche, ohne dass im Vorfeld ein PC-Raum reserviert werden muss. Die neuen Medien sind außerdem ein wichtiger Baustein bei der Praktizierung der Inklusion und auch bei der Integration osteuropäischer Bürger und der Flüchtlinge. Diese Aspekte greifen immer weiter ineinander, so dass sie nicht mehr isoliert betrachtet werden können.Diese Flexibilisierung wird durch die kontinuierlich vorangetriebene Ausstattung mit WLAN ermöglicht. Dadurch wird sichergestellt, dass die Schulen in Bezug auf die Auswahl der Endgeräte eine freie, ihrem Medienkonzept entsprechende Wahlmöglichkeit haben.

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