Standort Duisburg: Positive Signale bei der Vermietung von Büroflächen in Duisburg

Weniger Leerstand, stabiler Flächenumsatz beim Duisburger Büromarkt 2016

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Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer, Oberbürgermeister Sören Link, Alexander Kranki, Geschäftsführer Krankikom Alexander Kranki Kommunikation GmbH,  und Axel Koschany von Koschany + Zimmer Architekten (KZA); Urheber: Anne Breilmann; Nutzungsrechte GFW Duisburg
Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum, GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer, Oberbürgermeister Sören Link, Alexander Kranki, Geschäftsführer Krankikom Alexander Kranki Kommunikation GmbH, und Axel Koschany von Koschany + Zimmer Architekten (KZA); Urheber: Anne Breilmann; Nutzungsrechte GFW Duisburg

„In 2016 wurden 89 Vermietungen von Büroflächen größer als 100 Quadratmeter bekannt“, berichtet der für die Büroimmobilien zuständige Projektmanager Christian Felix Hendel. Zusätzlich sorgten zahlreiche Kleinvermietungen für rege Bewegung im Markt. „Erfahrungsgemäß werden viele kleine Bewegungen nicht oder erst zeitlich verzögert publik, daher wird ein Zuschlag von drei Prozent auf die bekannten Vermietungen gerechnet“, erklärt Hendel. In Summe kommen dabei Vermietungen von rund 54.500 Quadratmetern für das Jahr 2016 zusammen. Zusätzlich wurden fünf Kaufabschlüsse mit einem Volumen von rund 11.000 Quadratmeter öffentlich, bei denen Eigennutzer die Büroimmobilie erworben haben oder Büroflächen neu errichten. Der Gesamtumsatz des Duisburger Büromarktes liegt damit 2016 bei insgesamt 65.500 Quadratmetern. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre wurden jeweils rund 68.000 m² umgeschlagen.

Den heimischen Büromarkt zu bearbeiten, gehört zu den Kernaufgaben der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Die Akteure der GFW Duisburg sammeln Nutzer-Veränderungen und überprüfen diese auf ihre Richtigkeit. „Das geschieht in enger Abstimmung mit den Eigentümern, der Stadt Duisburg und den Maklern aus Duisburg und der Region. Dazu gehören insbesondere die Armin Quester Immobilien GmbH und die Cubion Immobilien AG“, betont GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.

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Zu den markantesten Umsatzbringern 2016 zählen der Neubau von Schauinsland Reisen an der Stresemannstraße im Innenhafen (6.600 m²), die Anmietung des Wohnungsunternehmen Vonovia im Silberpalais (6.552 m²), der Neubau der Krankikom Kommunikation am Schwanentorufer (2.825 m²), die Brabender Messtechnik an der Kulturstraße (2.640 m²) und die Bundesagentur für Arbeit mit einem JobCenter an der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen (2.366 m²).

„Wir freuen uns insbesondere über das Investment bereits hier ansässiger Unternehmen wie Schauinsland Reisen, Krankikom Kommunikation und Krohne Messtechnik (2015). Sie alle bekennen sich hiermit nachhaltig zum Standort Duisburg. Solche Botschafter brauchen wir, geht von ihnen doch eine hohe Zugkraft aus“, erklärt GFW-Chef Meurer.

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Wer unter die Lupe nimmt, in welchen Stadtteilen die umgesetzten Quadratmeter liegen, stellt fest, dass mit rund 38 Prozent der Löwenanteil auf die Innenstadt (Citykern, Duissern, Neudorf) entfällt. Der Anteil des Innenhafens liegt bei rund 20 Prozent, der Duisburger Westen einschließlich Logport liegt mit 17 Prozent fast gleichauf mit 16 Prozent im Norden. Nur neun Prozent des Umsatzes entfielen 2016 auf die südlichen Stadtteile.

Der Leerstand hat sich weiter verringert, als verfügbar bekannt waren Ende 2016 rund 48.500 m² Büroflächen, teilweise in stark aktualisierungsbedürftigem Zustand. Bezogen auf den gesamten Bestand an Büroflächen im Stadtgebiet liegt die Leerstandsquote bei ungesund niedrigen 2,2 Prozent.

„Die Leerstandsquote ist, im Verhältnis zu der Größe unserer Stadt, viel zu gering und bietet zu wenig Spielraum für ansiedlungswillige Unternehmen. Konkret bedeutet das: Nicht allen Unternehmerinnen und Unternehmern, die bei uns anfragen, können wir zeitnah ein Angebot unterbreiten. Wir arbeiten gemeinsam mit allen Akteuren, darunter städtischen Entscheidern und Immobilieneigentümern, daran, dass sich die Rahmenbedingungen weiter verbessern“, schließt Wirtschaftsförderer Meurer.

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