Skandal: NRW CDU fordert frech Personalabbau bei der Polizei in Duisburg

Das blüht dem Bürger, wenn die CDU das Sagen bekommt in NRW - Die CDU will in Duisburg Polizeibeamte einsparen. Künftig sollen bis zu 208 weniger Beamte in Duisburg für Sicherheit sorgen!

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Lesedauer: 2 Minuten

Duisburger SPD Landtagsabgeordnete
Duisburger SPD Landtagsabgeordnete

Während Polizeihauptkommissar Rainer Wendt (CDU) aus Duisburg in seinem Bestseller vom „Polizist am Abgrund“ berichtet in einem Deutschland der Angst,  beantragen NRW Christdemokraten, Polizeibeamte aus Duisburg abzuziehen. Die Beamten sollen stattdessen ihren Dienst auf dem Land schieben, so die wenig christliche Milchmädchenrechnung. Aus der gleichen laschen Ecke wird Innenminister Ralf Jäger stets mit unzähligen Untersuchungsausschüssen beschossen zur inneren Sicherheit.  „Die CDU hat ihr wahres Gesicht enthüllt – sie betreibt mit völlig sachfremden Forderungen Klientelpolitik für ihre konservative Wählerschaft auf dem Land. Damit treibt sie ein gefährliches Spiel mit der inneren Sicherheit in Nordrhein-Westfalen. Wir müssen die Sicherheit im ganzen Land gleichermaßen gewährleisten. Wir dürfen nicht die ländlichen Regionen gegen die Städte ausspielen. Deshalb hat die rot-grüne Landesregierung seit 2010 die Zahl der Neueinstellungen in der Polizei kontinuierlich erhöht.

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In Duisburg ist die Zahl der Polizeibeamtinnen und -beamten seit 2010 um 123 Planstellen gestiegen. Wir werden auch in Zukunft die hohen jährlichen Einstellungszahlen (2000) bei der Polizei verstetigen. Dies führt zu einer Verbesserung der Personalausstattung der Polizei in allen Bereichen – auf dem Land und in unserer Stadt,“ so die Duisburger SPD Landtagsabgeordneten Bischoff, Börner und Philipp

In der Anhörung im Landtag zum CDU-Antrag „Polizeipräsenz im ländlichen Raum“ wurde deutlich, was tatsächlich hinter dieser Forderung steht: Die CDU will Polizeikräfte umverteilen – diejenigen, die künftig auf dem Land Dienst schieben, werden zu Lasten der Sicherheit aus den Großstädten abgezogen! Für Duisburg bedeutet das, dass die Stadt zwischen 52 und 208 Stellen, je nach Flächenansatz (5% oder 20%) verlieren wird.

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