DGB Duisburg begrüßt sozialen Arbeitsmarkt

Die Gewerkschaften wollen die Stadt Duisburg dabei unterstützen, in kurzer Zeit möglichst viele, gute Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen.

Anzeige
DGB-Vorsitzende Angelika Wagner | © Jürgen Rohn
DGB-Vorsitzende Angelika Wagner | © Jürgen Rohn

Das Netzwerk „Duisburg – gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“, in dem sich die Stadt Duisburg, Agentur für Arbeit Duisburg, Jobcenter Duisburg, Unternehmerverband, Kreishandwerkerschaft, der DGB und mehrere Einzelgewerkschaften zuammengeschlossen haben, habe bereits gute Ergebnisse vorzuweisen.

„Nun haben wir zusätzlich die Möglichkeit, in diesem vom Land geförderten Modellprojekt dauerhafte, sozialversicherte, tarifierte öffentliche Beschäftigung zu schaffen. Das gibt vielen Menschen seit langem endlich wieder eine Perspektive. In Duisburg können nun mehrere Hundert Arbeitsplätze geschaffen werden“ sagt die DGB-Vorsitzende Angelika Wagner. „In unserer Stadt sind über 14.000 Menschen langzeitarbeitslos. Und jedes 5. Kind muss von Hartz IV leben. Auf Dauer muss wesentlich mehr Geld in die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit fließen. Dass das Land aber überhaupt eigene Mittel zur Verfügung stellt, ist ein Novum und ein guter Anfang.“

Anzeige

Der regionale DGB befürwortet den Auftakt des NRW-Arbeitsministeriums zur Förderung zusätzlicher Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in Duisburg. Auf Initiative der Gewerkschaften haben die Fraktionen von SPD und Grünen 43 Mio. Euro dafür in den Landeshaushalt 2017/18 eingestellt. Duisburg und drei weitere besonders von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Ruhrgebietsstädte werden zunächst besonders davon profitieren.

Facebook Diskussionen

FB Kommentar

Anzeige

Leave a Reply

Your email address will not be published.

*