Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) mit Innovationspreis ausgezeichnet

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Dr. Silvius Grobosch (BME-Hauptgeschäftsführer), Carsten Saffran, Thomas Mahlberg (CDU-MdB), Martin Quensel (Taulia Managing Director Europe), Dirk Broska und Uwe Beckmeyer (Staatssekretär im BMWi) (v.l.) freuten sich über die Auszeichnung für die DVV. Bildquelle: Ingo Schwarz/BME e.V.
Dr. Silvius Grobosch (BME-Hauptgeschäftsführer), Carsten Saffran, Thomas Mahlberg (CDU-MdB), Martin Quensel (Taulia Managing Director Europe), Dirk Broska und Uwe Beckmeyer (Staatssekretär im BMWi) (v.l.) freuten sich über die Auszeichnung für die DVV. Bildquelle: Ingo Schwarz/BME e.V.

2016 gab es erstmals die Nominierung, 2017 nun den erhofften Preis. Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) mit dem Preis „Innovation schafft Vorsprung“ ausgezeichnet worden. Die Jury honorierte die besondere Zusammenarbeit des DVV-Konzerns mit seinen Lieferanten. Den Preis nahmen Dirk Broska, Kaufmännischer Leiter der DVV, und Carsten Saffran, Abteilungsleiter Materialwirtschaft, am 14. Februar beim „Tag der öffentlichen Auftraggeber“ in Berlin entgegen.

Über ein innovatives Online-Portal können Lieferanten jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand ihrer Rechnungen einsehen und eine schnellere Zahlung anfordern. Im Gegenzug gewähren sie der DVV ein höheres Skonto. Dessen Höhe ist tagesabhängig und dynamisch. „Für uns ist das kein Verhandlungsinstrument im Einkauf, sondern eine echte, kostengünstige und unbürokratische Finanzierungsalternative für unsere Lieferanten“, sagt Saffran. Die erhöhte Transparenz im Zahlungsverkehr ist ein Gewinn für beide Partner. Lieferanten haben jederzeit einen Überblick über ihre Rechnungsstellung, deren Bearbeitung und kommen durch die flexible Skontogewährung unkompliziert und schnell an ihr Geld. Der DVV-Konzern erzielt durch die zusätzliche Diskontierung Einspareffekte und erhöht durch unkomplizierten Informationsaustausch mit den Lieferanten die Effizienz. „Wir haben deutlich weniger Nachfragen unserer Lieferanten. Außerdem haben wir schon im Pilotbetrieb eine zusätzliche Kapitalrendite von rund 1% durch diese dynamische Diskontierung erreicht. Unser Ziel ist es, das Programm auf einen Großteil unseres Beschaffungsvolumens auszubauen“, erklärt Broska. Zudem kommt der Konzern als öffentlicher Auftraggeber auf diese Weise seiner besonderen Verantwortung nach, regional kleine und mittelständische Unternehmen zu stärken.

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Derzeit kauft die DVV Leistungen von rund 2.800 Lieferanten ein. Entwickelt wurde die Software-Lösung von der Taulia GmbH. Seit 2014 läuft der Pilotbetrieb bei der DVV, die das erste europäische Unternehmen ist, das auf diese neue Form der Lieferantenfinanzierung setzt.

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