Kölner Hauptbahnhof: Bundespolizei überführt „Grabscher“ nach Videoauswertung

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Köln (ots) – Am Dienstagmorgen wurde eine junge Reisende im Kölner Hauptbahnhof unsittlich berührt. Nachdem sie Strafanzeige bei der Bundespolizei erstattete, konnten die Tatverdächtigen anhand der Videoauswertung identifiziert werden. Da sie den Polizisten bekannt waren, wurden die beiden „Grabscher“ vorläufig festgenommen.

Die 19 Jährige war gegen 08:45 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, als sie am Treppenaufgang zum Bahnsteig 8/9 fremde Hände an ihrem Gesäß spürte. Geschockt über diese unsittlichen Berührungen stellte sie die beiden Männer, die unmittelbar hinter ihr standen, zur Rede. Belustigend über diesen Vorfall schob ein Mann die Schuld von sich und beschuldigte seinen „Kumpel“. Beide Männer machten sich über die Anschuldigen lustig und verließen den Bahnhof.

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Daraufhin erstattete die junge Frau Strafanzeige bei der Bundespolizei und hinterließ eine genaue Täterbeschreibung. Die Polizisten führten eine Videoauswertung durch und erkannten die beiden Männer dabei, wie zunächst einer an die Troisdorferin herangeht und ihr ans Gesäß fasst. Der andere Beteiligte folgte ihm und grabschte ebenfalls zu. Bei der Sichtung des Videomaterials erkannten die Beamten die Tatverdächtigen, da diese bereits am selben Tag durch aggressives und renitentes Verhalten einen Platzverweis erhalten hatten. Gegen 11:30 Uhr nahm eine Streife der Bundespolizei den 27 und 38 Jährigen vorläufig fest. Beide hatten einen Atemalkoholgehalt von ca. 2 Promille. Sie wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung ein.

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