Botschafter von Island Martin Eyjólfsson informiert sich über Duisburger Projekt Algae Research Germany GmbH

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Hoher Besuch – der isländische Botschafter S.E. Martin Eyjólfsson (6.v.l.) trifft das Team der Algae Research Germany GmbH und Multiplikatoren (v.l.n.r.: Angel Alava-Pons, Pieter F. den Haan, Laura A. Brings, Dr. Björn Podola, RA Dr. Daniel Suckow, Ralf Meurer, Siggi Eiríksson, Prof. Dr. Michael Melkonian, Ruth Bobrich); Foto: Annegret Angerhausen-Reuter, Nutzungsrechte: GFW Duisburg
Hoher Besuch – der isländische Botschafter S.E. Martin Eyjólfsson (6.v.l.) trifft das Team der Algae Research Germany GmbH und Multiplikatoren (v.l.n.r.: Angel Alava-Pons, Pieter F. den Haan, Laura A. Brings, Dr. Björn Podola, RA Dr. Daniel Suckow, Ralf Meurer, Siggi Eiríksson, Prof. Dr. Michael Melkonian, Ruth Bobrich); Foto: Annegret Angerhausen-Reuter, Nutzungsrechte: GFW Duisburg

Die Algae Research Germany GmbH hat sich auf den Algeneinsatz insbesondere in der Medizin, der Nahrungsergänzung, der Kosmetik und der Aquakultur fokussiert. Letzteres bezeichnet die kontrollierte Aufzucht von im Wasser lebenden Organismen wie Fischen. Insbesondere wegen der Überfischung der Meere gewinnt die Aquakultur zunehmende Bedeutung. Darüber hinaus sollen weitere neue Einsatzgebiete von der Mercatorstadt aus erforscht werden.

Für die Akteure der Algae Research Germany GmbH gab es heute hohen Besuch: Der isländische Botschafter Martin Eyjólfsson, erst seit August 2016 in der deutschen Hauptstadt im Amt, informierte sich in Duisburg über das Unternehmen seiner Landsleute. Beim Ortstermin zeigte sich der Diplomat interessiert von den Plänen und der Geschäftsidee des Teams rund um Firmenlenker Siggi Eiríksson, Geschäftsführer der Algae Research Germany GmbH.

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Das Unternehmen Algae Research Germany plant, in Duisburg ein rund 2.800 Quadratmeter großes Algenforschungszentrum zu errichten, das sich durch moderne und innovative Architektur auszeichnet. Im Laufe der nächsten Jahre sollen hier Forschung und Entwicklung Einzug halten. In Kürze werden sieben hochqualifizierte Mitarbeiter dafür eingestellt. Darunter sind Biologen ebenso wie Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler. Die Fachkräfte werden zunächst von Rheinhausen-Hochemmerich, dem aktuellen Firmensitz, die komplexen Forschungsvorhaben vorantreiben. Parallel dazu wird die Realisierung des Gebäudes angegangen. Vorgesehen sind dabei ein „Gewächshaus“ für Algen, Labore, Büros, eine große Testhalle über drei Stockwerke mit Kran und vieles mehr. Pieter F. den Haan, Architekt und Geschäftsführender Gesellschafter bei der aib GmbH, erinnert sich: „Die architektonische Entwicklung des Projektes hat unseren jungen Architekten großen Spaß gemacht. Die Wissenschaftler, die in dem Gebäude arbeiten werden, haben sich mit ihren Ideen und Anforderungen sehr stark eingebracht, so dass beide Seiten eine Menge vom jeweils anderen Fachgebiet lernen konnten.“

Auch Dr. Daniel Suckow, Rechtsanwalt bei Romberg & Partner mbB und Berater der Algae Research Germany, freut sich über die anhaltende Wertschätzung, die der isländischen Firma mit Sitz in Duisburg zu Teil wird: „Im letzten Jahr konnten wir die Pläne des Unternehmens bereits der Duisburger Stadtspitze und dem damaligen Minister für Fischerei und Landwirtschaft vorstellen“.

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Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, betont: „Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Netzwerkpartner hat bereits im Vorfeld und bei Unternehmensansiedlung optimal funktioniert. Wir konnten wichtige Kontakte zu allen relevanten Akteuren in Duisburg vermitteln – zu Politik, Architekten, Rechtsanwälten und Notaren sowie hiesigen Kreditinstituten. Einmal mehr konnte der Standort mit der strategischen Lage und der Nähe zur Universität punkten, die überaus renommiert im Bereich der Ingenieurs- und Naturwissenschaften ist. Wir begleiten die Algae Research Germany seit März 2016 und unterstützen diese auch künftig nach Kräften, geht es hier doch um die Schaffung wissensintensiver Arbeitsplätze. Und gerade diese braucht der Standort, um zukunftsfähig zu bleiben.“

 

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