Ratsfrau Katharina Junk (SPD): Gegen Windrad an der Ruhr

Stadt Mülheim hat die Genehmigung für die umstrittene Windenergieanlage erteilt

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Katharina Junk, SPD Ratsfrau in Duisburg
Katharina Junk, SPD Ratsfrau in Duisburg

Die Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr hatte den Bereich an der Stadtgrenze zu Duisburg und Oberhausen vor Jahren als eine Konzentrationszone für Windkraftanlagen ausgewiesen. Schon zur damaligen Zeit hat die Stadt Duisburg ihre Bedenken hinsichtlich des Abstandes zur Duisburger Wohnbebauung geäußert und auf die Schattenwurfproblematik und den Lärmschutz hingewiesen. In der letzten Sitzung des Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr am 13. Februar 2017 wurde eine Mitteilungsvorlage zur Genehmigung durch die Stadt Mülheim missbilligend von den Ausschussmitgliedern zur Kenntnis genommen. „Sollten sich die Befürchtungen bezüglich des Schattenwurfs und der Lärmbelästigung trotz jetzt gegenteiliger Aussagen bewahrheiten, muss dort Abhilfe geschaffen werden“, so die Duisserner Ratsfrau Katharina Junk  .

Junk bedauert die Entscheidung der Stadt Mülheim, die im Bereich des Styrumer Ruhrbogens von der Firma Gelsenwasser geplante Windenergieanlage zu genehmigen. „Wir haben uns schon vor einiger Zeit gegen einen Windpark an dieser Stelle ausgesprochen. Daran ändern auch marginale Auflagen bei der jetzt erfolgten Genehmigung nichts. Wir halten nicht nur die Entfernung zur Wohnbebauung für zu gering, auch das Landschaftsbild der Ruhrauen wird durch das rund 150 Meter hohe Bauwerk negativ beeinträchtigt. Die in Oberhausen angekündigte Klage einer Bürgerinitiative gegen das Prestigeprojekt ist daher gut nachvollziehbar.“

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