RuhrKunstMuseen widmen dem „jungen westen“ eine Ausstellungsreihe

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(idr). 70 Jahre ist es her, dass sich im Ruhrgebiet eine Gruppe junger Künstler zusammenfand, um den Aufbruch in die Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg mit Leben zu füllen. Unter dem Titel „junger westen“ arbeiteten sie gemeinsam an neuen Ideen. Besonders die Kerngruppe um Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Gustav Deppe, Heinrich Siempann, Emil Schumacher und Ernst Hermanns machte das Ruhrgebiet so zu einem Zentrum der künstlerischen Avantgarde der 1950er Jahre. Ihnen und dem Jungen Westen widmen sechs RuhrKunstMuseen von Februar 2017 bis April 2018 eine städteübergreifende Ausstellungsreihe.´

Beteiligt sind das Märkische Museum Witten mit der Schau „Die Künstlergruppe junger westen 1947 – 1962“ (18. Februar bis 20. August 2017), das Museum DKM, Duisburg, mit „Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen“ (25. März bis 24. September 2017), das Kunstmuseum Gelsenkirchen mit „Bruchstücke eines Traums. Arbeiten des jungen westen auf Papier“ (2. Mai bis 9. Juli 2017), das Kunstmuseum Bochum mit „Der junge westen“ und sein Nachhall in der Bochumer Kunstsammlung“ (25. Juni bis 13. August 2017), das Campusmuseum der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum mit „Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe junger westen“ (18. Mai bis 1. Oktober 2017) und das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit „Heinrich Siepmann (1904 − 2002)“ (28. Januar bis 2. April 2018). Die Kunsthalle Recklinghausen zeigt eine Hommage zum siebzigsten Gründungsjubiläum unter dem Titel „Die wesentliche Entdeckung der zeitgenössischen Malerei ist die Freiheit. Auf dem Weg zur Avantgarde – Die Künstlergruppe junger westen“ (7. Mai bis 13. August 2017).

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Die RuhrKunstMuseen planen in den Sommermonaten Bustouren, die vor allem auch die Kunst im öffentlichen Raum der „jungen westler“ in den Fokus nehmen.

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