Weitere Masernerkrankungen in Duisburg – Impfschutz überprüfen

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In Duisburg sind weitere 16 Kinder an Masern erkrankt. Damit sind seit Beginn der Erkrankungsserie insgesamt 26 durch diese Infektion betroffen. 6 Erkrankte sind jünger als ein Jahr. Masern werden durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Husten, Sprechen und Nießen sowie durch Kontakt mit infektiösem Sekret aus Nase und Rachen auch auf andere Menschen übertragen. Eine Masern-Infektion ist keine harmlose Kinderkrankheit, denn bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf.

Kinder unter einem Jahr sind besonders für eine Infektion empfänglich und entwickeln dann im Krankheitsverlauf auch vermehrt Komplikationen. Gefährdet sind auch Menschen ohne Impfschutz, die Masern bisher nicht durchgemacht haben. Gerade bei Erwachsenen können Masern auch schwerer verlaufen. In der Regel sollten aber Menschen, die vor 1970 geboren sind, Masern bereits durchgemacht haben.

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Das Gesundheitsamt der Stadt empfiehlt daher noch einmal die Prüfung des Impfschutzes. Ungeimpfte oder nur einmal gegen Masern geimpfte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bei denen im Impfausweis entweder gar kein Vermerk über eine Impfung oder nur eine Impfung gegen Masern verzeichnet ist, sollten sich beim Haus- oder Kinderarzt gegen Masern impfen lassen.

Die Masernimpfung wird als kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln mit dem Eintrag „MMR“ oder bei einer zusätzlichen Kombination mit Windpocken mit „MMRV“ im Impfpass vermerkt.

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