thyssenkrupp Steel Europe AG: Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Duisburg

76 Nachwuchstüftler stellen ihre Ideen vor: thyssenkrupp richtet Regionalwettbewerb für „Jugend forscht“ in Duisburg aus

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Klein, aber große Wirkung: die thyssenkrupp Azubis (v.l.n.r.) Marc Andre Lieberich, Robin Gail und Wladislav Morozov sind zurecht stolz auf ihr Projekt „Energy Harvesting“.
Klein, aber große Wirkung: die thyssenkrupp Azubis (v.l.n.r.) Marc Andre Lieberich, Robin Gail und Wladislav Morozov sind zurecht stolz auf ihr Projekt „Energy Harvesting“.

Die thyssenkrupp Steel Europe AG richtet am Mittwoch, 22. Februar 2017, zum 35. Mal den Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in Duisburg aus. 38 Projekte werden an diesem Tag von Kindern und Jugendlichen aus dem Großraum Ruhrgebiet der Jury präsentiert. Es nehmen Schüler und Auszubildende aus Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Kreuztal, Mülheim, Oberhausen, Rees, Vreden und Wesel teil.

Alle hoffen auf ein Aufrücken in den begehrten Landes- und später in den Bundeswettbewerb. Darüber hinaus geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie“ um Fragen, die bisher noch niemand gestellt hat.

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Lösungen auf bislang ungestellte Fragen, verblüffende Denkansätze und innovative Themen: „Jugend forscht“ öffnet jungen Menschen erfolgreich die Tür zu Naturwissenschaften und Mathematik. Der Wettbewerb bewirkt immer wieder, dass junge Nachwuchstüftler auf pragmatische Weise den Reiz entdecken, Neues zu entdecken. 38 Projekte sind es in diesem Jahr, die bei Jugend forscht am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, im Technikzentrum von thyssenkrupp in Duisburg einer Fachjury präsentiert werden. Die Stahlsparte ist bereits zum 35. Mal Gastgeber für die Tüftlerwettbewerbe. Insgesamt 76 Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende aus dem Ruhrgebiet haben den Schritt gewagt und mutig eigene wissenschaftliche Fragestellungen entwickelt, für die bislang keine Lösungen existierten. Dafür gab es Kategorien wie Biologie, Physik oder Informatik. Der Fantasie waren kaum Grenzen gesetzt, und angesichts der Fülle von eingereichten Arbeiten zeigt sich: Die Motivation zur Teilnahme ist auch in diesem Jahr ungebrochen.

Von Kunststoff aus Bananenschalen, der „Energieernte“ und digitaler Transformation

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Drei, die es wissen wollten, sind Marc-Andre Lieberich, Robin Gail und Wladislav Morozov aus Kreuztal. Die thyssenkrupp-Auszubildenden zum Elektroniker für Betriebstechnik arbeiteten am „Energy Harvesting“, also an der Idee, wie man im Alltag verloren gehende Energie auffangen und für eine spätere Nutzung speichern kann. Und obwohl sie kurz vor ihren Zwischenprüfungen stehen, wollten sie sich eine Teilnahme nicht entgehen lassen: „Wir haben uns bewusst für ein Thema entschieden, das wir im Kleinen analysieren konnten, das aber gleichzeitig auch in größeren Zusammenhängen funktioniert“, bringt Lieberich es auf den Punkt. Angefangen hat alles mit einem Modellversuch, bei dem mit Hilfe eines Konverters die Energie in Form von Wärme gefüllter Kaffeetassen nutzbar gemacht wird.

„Das Konzept kann überall umgesetzt werden – beispielsweise zur Abwärmenutzung von Schornsteinen“, so das Fazit des Trios, das in den vergangenen Monaten mehrere Stunden pro Woche neben ihrer Arbeit in das Projekt investierten. Die Kombination aus theoretischem Ansatz und praktischem Nutzen, erklären sie, hat sie gereizt. Außerdem findet sich ein Beispiel für die erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme in ihrer direkten Umgebung, hat doch ihr Ausbilder Daniel Utzeri, der sie heute in ihren eigenen Experimenten begleitet, selbst vor gut 15 Jahren ein Projekt bei „Jugend forscht“ eingereicht. Er ist sich sicher: „Neugier ist und bleibt der rote Faden von Innovationen. Das gilt für alle Bereiche von der Ausbildung bis hin zu kleinsten technischen Details. Unsere Branche lebt von Menschen, die Dinge hinterfragen und neue, bessere Wege finden wollen.“

Das Spektrum der unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie“ präsentierten Projekte wird facettenreich sein: So geht es in den Arbeiten zum Beispiel darum, ob sich aus biologischen Abfällen wie Bananenschalen Biokunststoffe mit spezifischen Eigenschaften gewinnen lassen, um neue Strategien in IT und Digitalisierung, um humanmedizinische Themen wie die Ursachenforschung für Depressionen oder klar umrissene Herausforderungen wie die Konservierung eines Mammutzahns, die Analyse des ökologischen Fußabdrucks von Schulen oder biochemische Prozesse bei Bakterien.

thyssenkrupp als Gastgeber des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“

Neben vielen anderen Förderprogrammen, Kooperationen mit Partner- und Hochschulen und Projekten für Schüler engagiert sich thyssenkrupp seit 35 Jahren auch im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ für junge Menschen. Am diesjährigen Regionalwettbewerb im Bildungszentrum Duisburg nehmen 76 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Kreuztal, Mülheim, Oberhausen, Rees, Vreden und Wesel teil. Weitere – ebenfalls von thyssenkrupp ausgerichtete – Regionalwettbewerbe finden zeitgleich Ende Februar in Dortmund, Bremen, Saarbrücken und Andernach statt. Die Siegerteams der regionalen Runde treten Anfang April beim Landeswettbewerb in Leverkusen an. Abschließend geht es ins Finale auf Bundesebene, deren Preisträger am 28. Mai 2017 gekürt werden.

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