Erste Station auf den 38. Duisburger Akzenten: Welt im Umbruch 2017

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Erste Station auf den 38. Duisburger Akzenten: Welt im Umbruch 2017
Aus Blue So Blue von Ad van Denderen

„Die Menschen spüren die vielen Umbrüche, die um sie herum geschehen: Fake-News, Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel, Migrationsbewegungen. Fotos und Fotobücher beschreiben solche Prozesse und komplexe Zusammenhänge in visueller und verständlicher Weise. Gemeinsam mit den Duisburgerinnen und Duisburgern möchten wir über diese Umbrüche und deren Darstellung ins Gespräch kommen“, erklärt Ruth Gilberger, Vorständin der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft die Hintergründe des Projekts.

Passend zum Thema der diesjährigen Akzente – „Umbrüche“ – bringen die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft und das PhotoBookMuseum das mobile Fotobuch-Projekt „Welt im Umbruch“ nach Duisburg. Das Besondere: Das Projekt lädt zum Mitmachen ein. Während der Akzente sind alle Duisburgerinnen und Duisburger aufgerufen, ihr Foto des Umbruchs zu wählen. Zur Auswahl stehen aktuelle Motive aus 22 Fotobüchern. Zwei blaue Schiffscontainer auf dem Festivalgelände im Mercator Quartier bieten die Kulisse für die Umbruch-Fotos. Dort kann ab Samstag, 11. März, jeder seine Stimme abgeben. Die Container sind bis einschließlich 26. März täglich von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

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Gelegenheiten zum Dialog gibt es auf dem Festivalgelände zahlreiche. Das Café im Container lädt zum gemeinsamen Austausch ein, es gibt Tipps und Anleitung zur Erstellung eigener Fotobücher. Wer möchte, kann ein eigenes Bild mitbringen und sich vor Ort Expertenrat abholen. Am 24. März ist zudem der international renommierte Fotograf Peter Bialobrzeski zum Künstlergespräch im Lehmbruck Museum und gibt Einblicke in seine Arbeit.

Nach den Akzenten geht das Programm von „Welt im Umbruch“ dann von April bis Oktober mit Workshops, Stadtrundgängen und Veranstaltungen weiter. Höhepunkt wird die Fotobuch-Ausstellung in fünf Schiffscontainern vom 24. Juni bis 16. Juli im Duisburger Innenhafen sein. Alle Angebote von „Welt im Umbruch“ sind kostenfrei und offen für alle.

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Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung und gehört zur Gruppe der Montag Stiftungen in Bonn. Sie engagiert sich für eine Verankerung von künstlerischen Ideen, Konzepten und Projekten in einer Gesellschaft, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, die vielfältigen Ausdrucksformen der Kunst kennenzulernen und ihr Potenzial für sich zu entdecken. Sie setzt sich für eine chancengerechte Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichermaßen an allen Kulturgütern teilhaben können. Gemeinsam mit Künstlerinnen, Künstlern und anderen Partnern führt die Stiftung partizipative Kunstprojekte durch, die sich mit gesellschaftlichen Bedingungen auseinandersetzen. Dabei bezieht sie gezielt unterschiedliche Menschen vor Ort in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit ein.

Das PhotoBookMuseum wurde 2014 von Markus Schaden, Frederic Lezmi und Helge Hofmann in Köln gegründet. Als gemeinnützige Organisation fördert das PhotoBookMuseum das Fotobuch als eine der zentralen Ausdrucksformen der Fotografie. Im Sinne einer öffentlichen Institution dient es als Plattform für Sammlungen, Ausstellungen und Events und ist der Erforschung und Vermittlung der zeitgenössischen Fotobuchkultur gewidmet. Das PhotoBookMuseum, ein Museum des 21. Jahrhunderts, ist eine demokratische Institution, die seinen Besuchern Raum zur aktiven Teilnahme bietet. Es versteht sich als ein lebendiger sozialer Ort, der einem breiten Publikum die formalen, inhaltlichen und erzählerischen Eigenschaften des Mediums vermittelt.

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