MdB Bärbel Bas (SPD) besucht Johanniter Krankenhaus Oberhausen

Psychisch erkrankten Menschen schnell und nachhaltig bei der beruflichen Integration helfen - Unter der Leitung des Chefarztes der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Niederrhein, Prof. Dr. Jens Kuhn, fand am 15. März 2017 am Johanniter-Krankenhaus Oberhausen ein Treffen mit der Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Vertreterinnen und Vertretern der Bundesagentur für Arbeit statt.

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MdB Bärbel Bas (SPD) besucht Johanniter Krankenhaus Oberhausen
v.l.n.r.: Dr. Ralf Kudling Leitender Oberarzt Christoph Gruczyk Sozialdienst Kevin Kannchen Sozialdienst
Christine Schmidt Sozialdienst Iris Lischer Teamleiterin Reha / Agentur für Arbeit Duisburg Jörg Bückner Sozialdienst Judith Seibert Teamleiterin Reha / Agentur für Arbeit Oberhausen Prof. Dr. Jens Kuhn Chefarzt Bärbel Bas Mitglied des Bundestages (SPD-Fraktion) Christiane Artz Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Oberhausen Bernhard Henn Leiter des Leitungsstabs beim Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit und Leiter der Hauptstadtvertretung der Bundesagentur für Arbeit

MdB Bärbel Bas, die als Mitglied des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag fachkundige Expertise mitbrachte, regte im Laufe der Diskussion an zu prüfen, ob die Kolleginnen und Kollegen in den zuständigen Agenturen Duisburg und Oberhausen nicht Schulungen für die Mitarbeiter des Sozialdienstes über alle Förderungsmöglichkeiten im Bereich Rehabilitation anbieten könnten. Prof. Dr. Kuhn berichtete aus dem Behandlungsalltag von Patienten, die durch die Betreuung der Klinik den Schritt in Richtung Berufsleben machen können, dabei aber dieser Weg oft als relativ langwierig empfunden wird. „Ich wünsche mir für die Patienten eine frühzeitige Transparenz über die Fördermöglichkeiten schon während der Behandlung“, so Kuhn.

Auf Anregung des Leiters im Leitungsstab des Vorstandsvorsitzenden Frank-J. Weise bei der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, Bernhard Henn, wurde über den Übergang von psychisch erkrankten Patienten der Klinik in Ausbildung und Beruf gesprochen. Henn, der selbst die Klinik auch aus Patientensicht als Betroffener kennengelernt hat, lobte das Ärzte- und Psychologen-Team um Chefarzt Professor Jens Kuhn für die exzellente Betreuung aller Patienten. „In oft schwieriger persönlicher und gesundheitlicher Situation wird hier in beeindruckender Weise die Basis für die Rückkehr in den Berufsalltag geschaffen.“

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Im Interesse der betroffenen Patienten wurde ein intensiver fachlicher Austausch zwischen dem Sozialdienst der Klinik und den Fachleuten im Reha-Bereich der Arbeitsagenturen Duisburg und Oberhausen angeregt. Bärbel Bas, Mitglied des Bundestages aus Duisburg, die auch Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion ist, begrüßte diesen Ansatz ausdrücklich.

„Die einzelnen Schritte für die Patienten in Richtung Beruf transparent und schnell zu gestalten, das ist auch unser Anliegen.“ Damit nahm Christiane Artz, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Oberhausen, die Anregungen aus dem Gespräch auf. „Die Einbeziehung des Sozialdienstes der Klinik in die Beratungsgespräche mit den Reha-Beratern und –Beraterinnen der Agentur für Arbeit kann dabei den Übergang von der klinischen Betreuung in Ausbildung oder Arbeit erleichtern.“

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Die anwesenden Teamleiterinnen der Reha-Teams aus den Agenturen für Arbeit Oberhausen und Duisburg machten auf die grundsätzliche Möglichkeit aufmerksam, die Beratungsgespräche schon während der klinischen Betreuung der Patienten anzubieten. Dann ist zu dem Zeitpunkt, an dem die betreuten Menschen den Schritt ins Arbeitsleben starten können, für alle transparent, welche Fördermöglichkeiten bestehen und notwendig sind. Informationen über die mögliche Unterstützung der Patienten durch die Agentur für Arbeit können laufend fallbezogen an den Sozialdienst der Klinik weitergegeben werden.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Das Treffen war ein Schritt zu noch mehr Transparenz in der Zusammenarbeit. Das gemeinsame Anliegen, psychisch erkrankten Menschen auch durch einen schnellen und nachhaltigen Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben zu helfen, kann zukünftig noch besser erreicht werden.

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