UDE/UK Essen beteiligt sich mit Stammzell-Nachwuchsforscher erstmals am UniStemDay

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UDE/UK Essen beteiligt sich mit Stammzell-Nachwuchsforscher erstmals am UniStemDay
Foto vom UniStem Day am UK Essen (Fotonachweis: UDE)

Der UniStem Day wird durch das German Stem Cell Network koordiniert, in Nordrhein‐Westfalen übernahm das Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW diesen Part. Etwa 40 Prozent aller Teilnehmenden erforschen das Thema Stammzellen an einer der neun universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in NRW, ein Viertel davon am UK Essen.

Zum ersten Mal beteiligt sich das Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am europaweiten UniStem Day: Mehr als einhundert Schüler besuchen am 17. März das Universitätsklinikum Essen, um sich über die Stammzell-Forschung zu informieren. An insgesamt sechs Labor-Stationen können sie unter fachkundiger Anleitung jede Menge selber ausprobieren.

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Über 27 000 Schüler in Italien, Spanien, Großbritannien, Schweden, Polen, Serbien, Dänemark und Deutschland informieren sich am UniStem Day über das Thema Stammzellen – rund 1.000 an deutschen Forschungseinrichtungen. Ziel ist, die Neugierde zu fördern, Fragen zu vertiefen und Fakten zu vermitteln.

„Stammzellen gehen uns alle an, denn sie sind die grundlegenden Zellen jeden Lebens. Wir vermitteln Wissen über den aktuellen Stand und das Potenzial der Stammzell-Forschung und möchten mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen“, erklärt Prof. Dr. Peter Horn, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin und ergänzt: „Die Stammzell-Forschung entwickelt sich so dynamisch, dass kaum ein schulischer Lehrplan aktuell genug sein kann.“

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Und genau hier setzt das Prinzip des UniStem Day an: Oberstufenschüler vorzugsweise aus Biologie-Leistungskursen erhalten Anschluss an den neuesten Forschungsstand. Es wird ihnen aber nicht nur Theorie vermittelt, sondern auch ganz viel Praxis. Zusammen mit Experten der Medizinischen Fakultät arbeiten maximal acht Jugendliche pro Gruppe an der Pipette, färben Zellen ein und bestimmen Blutgruppen.

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