Duisburg Wedau: Polizisten und Sanitäter wollen helfen und werden angegriffen

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Duisburg (ots) – Am Sonntag (19. März) gegen 00:20 Uhr wollten die Polizisten und Sanitäter einer angetrunkenen Frau (21) helfen, die auf dem Gehweg der Birkenstraße lag. Sie klagte über Bauchschmerzen und verkrampfte, so dass die Einsatzkräfte einen Rettungswagen alarmierten. Ihr Begleiter (34) brüllte die Beamten an, sie sollen verschwinden und versuchte sie von den Erste Hilfe Maßnahmen abzuhalten. Als der alkoholisierte Solinger einem Platzverweis nicht nachkam, brachten ihn die Polizisten zur Beruhigung seines Gemüts ins Gewahrsam. Hierbei beleidigte er die Ordnungshüter und wehrte sich.

Trotz angelegter Handfesseln versuchter er sich loszureißen und schlug seinen Kopf gegen den Streifenwagen. Im Gewahrsam entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Gleiches gilt für die 21-Jährige. Als die Polizisten und Sanitäter sie in ein Krankenhaus zur Untersuchung brachte, schlug und trat sie in ihre Richtung. Erst im Krankenhaus nach der Blutprobenentnahme und der Untersuchung beruhigte sie sich und konnte nach Hause gehen. Ein Beamter verletzte sich bei der Widerstandhandlung am Arm, konnte aber im Dienst bleiben.

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Ein Kommentar "Duisburg Wedau: Polizisten und Sanitäter wollen helfen und werden angegriffen"

  1. Keule   20. März 2017 at 20:10

    Gleiches gilt für die 21-Jährige. Als die Polizisten und Sanitäter sie in ein Krankenhaus zur Untersuchung brachte, schlug und trat sie in ihre Richtung.

    +++++++

    Warum helfen die Polizisten und die Sanitäter den Leuten gegen deren Willen?

    Das Paar und auch die betroffene Frau haben doch ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass keine Hilfe erwünscht war.

    Nach der Äußerung hätten die Helfer gehen können und gut wäre es. Man kann den Leuten keine Hilfe aufzwingen. Die haben schon ihre guten Gründe, warum sie keine fremde Hilfe wollen.

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