CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Mahlberg: Zoo Duisburg darf bei invasiven Arten nicht überlastet werden

Thomas Mahlberg besuchte den Zoo Duisburg, um über invasive, gebietsfremde Arten zu sprechen

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CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg und der Zoodirektor Achim Winkler mit einem Koala. Copyright: Privat
CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg und der Zoodirektor Achim Winkler mit einem Koala. Copyright: Privat

Bei einem gemeinsamen Termin mit der Europaabgeordneten Dr. Renate Sommer im Zoo Duisburg diskutierte Thomas Mahlberg mit dem Zoodirektor Achim Winkler und der stellvertretenden Geschäftsführerin des Verbands der Zoologischen Gärten e. V., Dr. Julia Kögler, über die Problematik der invasiven, gebietsfremden Arten. „Die bürokratischen Hürden für die Haltung invasiver, gebietsfremder Arten im Zoo Duisburg und in anderen zoologischen Gärten müssen möglichst gering gehalten werden“, erklärt der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg.

„Invasive Arten stellen einen wesentlichen Gefährdungsfaktor für die Biodiversität dar. Sie verändern Lebensräume und verdrängen natürlich vorkommende Arten. Sie können auch Schäden für die Wirtschaft und die menschliche Gesundheit verursachen“, führt Mahlberg aus. So sei es begrüßenswert, dass die Europäische Union auf diese Herausforderungen reagiert und strenge Regelungen geschaffen habe. Nach der EU-Verordnung dürfen die betroffenen Arten allenfalls noch übergangsweise in Privathand lebend gehalten werden. Für zoologische Gärten dürfen die Mitgliedstaaten Ausnahmegenehmigungen erteilen.

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„Wichtig ist nun, dass wir bei der Umsetzung der EU-Verordnung in nationales Recht für eine praktikable Ausgestaltung der Ausnahmeregelung sorgen. Dafür mache ich mich in Berlin stark und stehe im guten Austausch mit meinen Fraktionskollegen aus dem zuständigen Umweltausschuss“, betont Mahlberg.

Bei dem Gespräch waren sich alle Beteiligten einig, dass Zoos wichtige Aufgaben im Hinblick auf Naturbildung und Artenschutz erfüllten und in ihrer Arbeit nicht gehindert werden sollten. Für den Zoo Duisburg sei es ferner besonders wichtig, dass die Zucht von invasiven Arten ohne großen Bürokratieaufwand weiterhin möglich sei. „Genau das habe ich im Blick während der parlamentarischen Beratungen zum Durchführungsgesetz. Denn der Duisburger Zoo ist eine wichtige Institution in unserer Stadt, die politische Unterstützung verdient“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete abschließend.

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