Zukunft der Route der Industriekultur und des Emscher Landschaftsparks gesichert

Tolle Entwicklung für den Landschaftspark Nord - Die Zukunft der Route der Industriekultur und des Emscher Landschaftsparks ist für die nächsten zehn Jahre gesichert. Heute unterzeichnen das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) auf der Zeche Zollverein in Essen einen Vertrag, mit dem beiden Projekten rund 120 Millionen Euro bis 2027 zur Verfügung gestellt werden.

Bruno Sagurna
Bruno Sagurna

„Die Route der Industriekultur und des Emscher Landschaftsparks sind inzwischen Aushängeschilder der Metropole Ruhr. Sie sind Wahrzeichen, sie stiften Identität, sie sind Naherholungs- und Erlebnisgebiet und zudem Tourismusmagnet.“, erklärt Bruno Sagurna in seiner Doppelfunktion als Duisburger SPD-Ratsherr und Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im RVR.

Zu den Standorten der beiden Industrieprojekte gehören unter anderem die Jahrhunderthalle Bochum, der Gasometer Oberhausen, Zeche und Kokerei Zollverein sowie der Landschaftspark Nord in Duisburg. „Der Landschaftspark Nord liegt direkt vor meiner Haustür und ist mein Lieblingsort in Duisburg. Er hat in den letzten Jahren eine eindrucksvolle Entwicklung gemacht, die schon anhand der Besucherzahlen deutlich wird. In 2016 wurde die Millionen-Schallmauer durchbrochen, es gibt nur wenige andere Sehenswürdigkeiten in NRW mit so vielen Besuchern. Der Erfolg ist auch darin begründet, dass dort im gesamten Jahr etwas los ist. Im Sommer kann man die größte Sandburg der Welt bestaunen, im Winter gibt es einen einzigartigen Adventsbasar in der Kraftzentrale.“, so Sagurna.

Die ehemaligen Industriegiganten zu erhalten und für den Tourismus zu entwickeln ist teuer, weil es dafür auch keine Standardlösungen gibt. Vor zehn Jahren wurde erstmalig ein Vertrag zwischen Land und RVR für die Standorte der Route der Industriekultur und den Emscher Landschaftspark verabschiedet. Zur Route der Industriekultur gehören 25 Ankerpunkte, 28 Themenrouten und 17 Aussichtspunkte. Zusammen mit dem Emscher-Landschaftspark mit seinen Besucherzentren, Parks, Wäldern und Halden nutzen jährlich rund 10 Millionen Menschen alle Einrichtungen, die noch um rund 700 km Radwege ergänzt und miteinander verknüpft werden.

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