Gebag kauft „Duisburger Freiheit“: Statement der Niederrheinschen IHK

Brache am Duisburger Güterbahnhof wird von städtischer Baugesellschaft entwickelt

Die städtische Duisburger Baugesellschaft Gebag hat die Brache am ehemaligen Güterbahnhof von Investor Kurt Krieger gekauft. Der wollte auf dem auch als „Duisburger Freiheit“ bekannten Gelände zunächst ein Möbelhaus und später ein Designer Outlet Center bauen. Letzteres wurde im vergangenen Jahr per Bürgerentscheid verhindert.
Die Gebag plant auf dem rund 30 Hektar großen „Loveparade-Gelände“ keine eigenen Bauinvestitionen, sie tritt lediglich als Flächenentwicklerin auf. Grundlage des neuen Konzepts sollen die Pläne des Architekten Sir Norman Forster sein, der 2005 im Auftrag der Stadt einen Masterplan entwickelt hatte. Der sah an dieser Stelle einen Dienstleistungsstandort mit Hotel, Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel vor. Zur Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Aufsichtsrat der Gebag muss dem Kauf noch zustimmen.
Gebag Duisburger Baugesellschaft mbH

Zum Kauf der „Duisburger Freiheit“ durch die Duisburger Baugesellschaft Gebag sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve:

Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger bei der Jahrespressekonferenz der Niederrheinischen IHK. Foto: Petra Grünendahl.
„Der Ankauf des Geländes ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere, gute Stadtentwicklung Duisburgs, Kompliment an den Oberbürgermeister und die Geschäftsführung der Gebag! Auch der Vorsatz, das Gelände gemäß den Plänen des Architekten Norman Foster zu entwickeln, ist goldrichtig. Mit der hervorragenden Lage am Hauptbahnhof Duisburg, der Nähe zum Düsseldorfer Flughafen und den Stadtzentren von Duisburg, Essen und Düsseldorf besteht nun die Chance, dieses Filetgrundstück als Top-Bürostandort zu entwickeln. Vielleicht besteht ja die Chance, der Entwicklung durch die Ruhrkonferenz weiteren Schwung zu geben. Einen Versuch wäre es wert.“
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer
Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg

Foto: Petra Grünendahl