Städtebauförderung unterstützt 71 Projekte im Ruhrgebiet mit mehr als 141 Millionen Euro

Vier der Weißen Riesen in Homberg-Hochheide: Links der Rote Riese, rechts daneben der kleine von der Stadt gekaufte, dann der Taubenschlag, der als zweites asbestsaniert und gesprengt wird. Foto: Petra Grünendahl.
Fast 141,7 Millionen Euro Städtebauförderung des Landes fließen in die Metropole Ruhr. Im aktuellen Förderprogramm wurden insgesamt 71 Projekte aus den Kommunen des Ruhrgebiets bedacht. Die höchste Einzelförderung geht nach Dorsten: 14.583.000 bewilligte das Land für das Projekt der Sozialen Stadt „Wir machen MITte – Dorsten 2020“. Dazu gehört u.a. der Umbau des denkmalgeschützten Bahnhofs zum Bürgerbahnhof, die Erweiterung des Treffpunkts Altstadt und die Einrichtung eines Leerstandsmanagements.

Mehrere Millionen fließen auch in Projekte in Duisburg-Hochheide (Soziale Stadt Duisburg-Hochheide, 11.630.000 Euro), Essen-Katernberg (u.a. Denkmalpfad Kokerei und Sanierungsmaßnahmen auf Zollverein, 9.102.000 Euro) und Hamm-Weststadt (u.a. Neubau Stadtteilzentrum Weststadt, 7.204.000 Euro). Zudem liegt ein Schwerpunkt auf Modellvorhaben im Bereich Problemimmobilien.

Die Städtebauförderung in NRW liegt auf einem Rekordhoch. Eingeplant sind Mittel in Höhe von insgesamt 524 Millionen Euro, das gab das Ministerium bekannt. An der Finanzierung beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 203,9 Millionen Euro, der Bund mit 145,2 Millionen Euro, die Europäischen Union mit 39,7 Millionen Euro und die Kommunen mit 135,2 Millionen Euro.
Infos unter www.mhkbg.nrw.de
NRW- Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung