Zweiter grenzübergreifender Bürgerdialog zwischen Nijmegen und Duisburg

Zweiter grenzübergreifender Bürgerdialog (v. l.): Joachim Fischer vom Europe Direct-Informationszentrum der Stadt Duisburg, Angelique Tang vom Europe Direct-Informationszentrum der Stadt Nijmegen, Klasja van de Ridde, stellvertretende Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in den Niederlanden, Carolin Eitner von der thyssenkrupp Steel Europe AG und Andree Haack, Dezernent für Wirtschaft und Strukturentwicklung. Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg.
Der zweite grenzübergreifende Bürgerdialog zwischen Nijmegen und Duisburg findet am Donnerstag, 24. Januar, im Bildungszentrum der thyssenkrupp Steel Europe AG an der Franz-Lenze-Straße 70 in Duisburg-Bruckhausen statt.

Das Motto der Veranstaltung lautet mit Blick auf die Europawahl 2019: „Towards the European Elections: European Citizens, let’s talk!“. Die Veranstaltung ist Teil eines EU-weiten Pilotprojekts, das von der Europäischen Kommission finanziert und in zehn Grenzregionen der Europäischen Union durchgeführt wird. Die Region Duisburg-Nijmegen ist eine davon.

Vormittags werden etwa 120 Berufsschülerinnen und -schüler aus den Niederlanden und aus Deutschland im Format eines „World Cafés“ in internationalen Kleingruppen über die Zukunft der EU diskutieren und Zukunftsszenarien entwickeln. Teilnehmen werden Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Mitte aus Duisburg sowie des Berufskollegs Kleve und des ROC Nijmegen.

Im Rahmen des Abendprogramms diskutieren ab 18 Uhr die Veranstaltungsgäste mit Vertreterinnen und Vertretern von thyssenkrupp, dem EU-Parlament und der EU-Kommission sowie der Wissenschaft über die Frage, „wie die EU von morgen aussehen soll“. Unter anderem werden der Abgeordnete des Europäischen Parlamentes Dennis Radtke, der Vertreter der EU-Kommission in Bonn Jochen Pöttgen sowie der Politikwissenschaftler Dr. Thomas Eimer (Universität Nijmegen) teilnehmen. Das besondere an diesem Format ist die Möglichkeit, mit unseren niederländischen Nachbarn in einen Austausch zu treten. Dolmetscher werden dabei helfen, Sprachbarrieren zu überwinden.

Die Fragestellung beider Veranstaltungsteile in Duisburg ist: „Was ist die EU und was soll sie regeln? Wie wird die europäische Zukunft nach den Wahlen 2019 aussehen? Was sind gegenwärtige wie zukünftige Herausforderungen und Chancen der Europäischen Union?“ Während der Veranstaltung besteht Möglichkeit zum gemeinsamen Imbiss.

Interessierte sind eingeladen bei der Diskussion im Rahmen des Abendprogramms teilzunehmen. Ein Bustransfer steht dazu von der Innenstadt nach Bruckhausen steht zur Verfügung: Abfahrt ist um 17.15 Uhr am Busbahnhof am City Palais auf der Landfermannstraße in Stadtmitte.

Um eine verbindliche Voranmeldung zur Veranstaltung um 18 Uhr wird per E-Mail an s.koal@stadt-duisburg.de gebeten. Bei Rückfragen steht Sabine Koal telefonisch unter (0203) 283-7485 zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Abendveranstaltung ist kostenlos.

Ausgerichtet werden die Veranstaltungen von den beiden Europe Direct-Informationszentren in Nijmegen und in Duisburg. Die Informationszentren sind Einrichtungen auf kommunaler Ebene, die von der EU-Kommission finanziert werden. Aufgabe der Einrichtungen ist es, Diskussionen mit den Menschen vor Ort über europapolitische Themen zu führen.

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Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg