Lehmbruck Museum in Duisburg: Landschaftsausschuss beschließt finanzielle Förderung

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Bis zu 100.000 Euro jährlich / Wilhelm-Lehmbruck-Preis wird umbenannt

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Werke von Wilhelm Lehmbruck im Lehmbruck-Trakt des Museums. Foto: Petra Grünendahl.
Der Landschaftsausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland unter Vorsitz von Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig die finanzielle Unterstützung des Lehmbruck Museums beschlossen.

„Dieses international renommierte Haus zeichnet sich insbesondere durch seine einzigartige Sammlung moderner Skulpturen aus und hat sich wegen seiner außergewöhnlichen Ausstellungen einen Namen gemacht. Der LVR sorgt mit seiner Unterstützung dafür, dass dieses kulturelle Engagement nachhaltig gesichert wird“, betonte Henk-Hollstein.

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Der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link unterstrich: „Das Lehmbruck Museum findet weit über die Stadtgrenzen hinaus große Beachtung und zieht Besucher aus dem In- und Ausland in unsere Stadt. Dank der Unterstützung des LVR werden wir auch zukünftig attraktive Wechselausstellungen realisieren und die lokale und regionale Kunstszene fördern können.“

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Der Förderung waren konstruktive Gespräche zwischen dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Stadt Duisburg vorausgegangen. Dabei verständigte man sich darauf, dass die Stadt ihre bisherige Förderung um mindestens weitere 60.000 Euro erhöht. Der LVR wird eine jährliche Unterstützung von bis zu 100.000 Euro leisten. Das Preisgeld für den „Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg“ in Höhe von 10.000 Euro stellt künftig der LVR. Der Preis wird umbenannt in „Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland“. Er wird alle fünf Jahre vergeben, das nächste Mal im kommenden Jahr. Die begleitende Sonderausstellung wird ebenfalls maßgeblich vom LVR finanziert.
Landschaftsverband Rheinland
Foto: Petra Grünendahl

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